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12. RÄStV: Stichtag 1. Juni

Von Juni an gilt der neue Rundfunk­staats­vertrag, berichtet Spiegel online, und der setze den Öffentlich-Recht­lichen im Web Grenzen: ZDF will sein Web-Angebot auf ein Fünftel schrumpfen (frei zugänglich)

Was sich hinter dem sperrigen Begriff „Rundfunk­än­de­rungs­staats­vertrag“ verbirgt, „hat es in sich“, schreibt Daniel Bouhs in der Frank­furter Rundschau. Das Gesetz sei „eine Gebrauchs­an­weisung für ARD und ZDF“, die zwölfte Auflage zwinge die von der Allge­meinheit finan­zierten Sender, sich im Internet zurück­zu­halten: Staats­vertrag zwingt zu Strei­chungen (frei zugänglich)

In der Print­ausgabe der Frank­furter Allge­meinen heißt die Unter­zeile zum RÄStV-Artikel: ARD und ZDF reduzieren ihre Inter­net­an­gebote, jetzt sieht man, wie groß sie sind“. Michael Hanfeld schreibt, die ARD reagiere zum Stichtag 1. Juni auf zweierlei Weise: Die Rundfunkräte des SR und des HR hätten „schnell noch das Online-Angebot des Kinder­kanals durch­ge­wunken“, gleich­zeitig reduziere die ARD ihr Gesamt­an­gebot. Der Umfang der geplanten Reduzierung solle den Rundfunk­räten noch vor Pfingsten mitge­teilt werden. Beim ZDF gebe es dazu schon offizielle Zahlen: Um exakt 93.500 Dokumente oder rund achtzig Prozent schrumpfe der Online-Auftritt einem internen Vermerk zufolge, aus dem der Fachdienst epd Medien zitiert: Hundert­tausend Texte weniger (frei zugänglich)

Dem Vermerk zufolge werde das Angebot auf heute.de um 28.000 Text-Dokumente verkleinert, berichtet epd Medien, aus dem Angebot von zdf.de sollen im Laufe der nächsten Monate 46.800 Dokumente verschwinden: ZDF reduziert Inter­net­an­gebot drastisch (frei zugänglich)