Die Produktions­allianz ist mit rund 370 Mitglieds­un­ter­nehmen aus den Bereichen Animation, Entertainment, Dokumen­tation, Fernsehen, Kino und Werbung die maßgeb­liche und unabhängige Inter­es­sen­ver­tretung der Produ­zen­tinnen und Produ­zenten von Film, TV und audio­vi­su­ellen Medien in Deutschland.

Im natio­nalen und inter­na­tio­nalen Rahmen tritt die Produktions­allianz gegenüber Politik, Verwertern, Tarif­partnern und allen Körper­schaften der Medien- und Kultur­wirt­schaft für die Belange der Produ­zen­tinnen und Produ­zenten ein.

Zentrale Ziele sind die Schaffung fairer Wettbe­werbs­be­din­gungen für den Produktions- und Medien­markt insgesamt, die Verbes­serung der wirtschaft­lichen und juris­ti­schen Rahmenbedingungen für Film- und Fernseh­pro­du­zenten und die Stärkung eines Produ­zen­ten­bildes in der Öffent­lichkeit, das der Rolle der Produ­zen­tinnen und Produ­zenten als dem wirtschaft­lichen und kreativen Zentrum bei der Herstellung von Film-, Fernseh- und anderen audio­vi­su­ellen Werken entspricht.

Als starker Verband steht die Produktions­allianz im engen Austausch mit der gesamten Film- und Fernseh­branche in Deutschland. Mit inzwi­schen 370 Mitglieder setzt sich die Produktions­allianz mit großer politi­scher Wirksamkeit und organi­sa­to­ri­scher Stärke erfolg­reich für den Produk­ti­ons­standort Deutschland ein.

Auf europäi­scher Ebene nimmt die Produktions­allianz die Inter­essen der Produktionsunternehmen in Koope­ration mit natio­nalen und inter­na­tio­nalen Produ­zen­ten­ver­bänden und -organi­sa­tionen wahr. In Brüssel verfügt der Verband über ein Büro und äußert sich hier u.a. zu Fragen des Urheber­rechts, der Zuläs­sigkeit von Förder­maß­nahmen und des Zusam­men­wachsens der digitalen Medien.

Zahlen und Fakten

370

+
Mitglieds­unternehmen sprechen mit einer Stimme. Dabei hat jedes Mitglieds­un­ter­nehmen seine eigene Stimme.

6

Sektionen und ein Ziel. Dabei sind alle Bereiche der Film­wirtschaft: Animation, Dokumentar­film, Entertainment, Kino, TV und Werbung.

20

Jahre politische Erfahrung, denn: Wir sehen auf engagierte Vorgänger­verbände zurück.

8

Mrd.
Euro und mehr werden jährlich von deutschen Produktionsunternehmen (Kino, TV und audio­vi­suelle Medien) erwirt­schaftet.

100

+
namhafte Produ­zen­tinnen und Produ­zenten engagierten sich in den letzten Jahren ehren­amtlich für die Produktions­allianz – wir sagen danke!

90

%
des Umsatzes des deutschen TV-, Kino- und Werbe­film­marktes werden von den Mitglieds­unternehmen der Produktions­allianz jährlich erwirt­schaftet.

Verbands­mit­glied­schaften und Betei­li­gungen

Die Produktions­allianz ist Gründungs­mit­glied der Themis Vertrau­ens­stelle – gegen sexuelle Beläs­tigung und Gewalt. Sie ist zudem beteiligt an der Verwer­tungs­ge­sell­schaft der Film- und Fernseh­pro­du­zenten mbH (VFF), der Verwer­tungs­ge­sell­schaft für Nutzungs­rechte an Filmwerken mbH (VGF) und  der German Films Service + Marketing GmbH.

Reprä­sen­tan­tinnen und Reprä­sen­tanten der Produktions­allianz wirken in natio­nalen wie inter­na­tio­nalen Gremien mit, u.a. im Verwal­tungsrat und im

Unsere Historie

Die Produ­zen­ten­al­lianz entstand im März 2008 durch Zusam­men­schluss des Bundes­verband Deutscher Fernseh­pro­du­zenten, Film20 und der Association of German Entertainment Producers (AGEP). Zudem trat die Arbeits­ge­mein­schaft Neuer Deutscher Spiel­film­pro­du­zenten (AG Spielfilm) bei.

Im Frühjahr 2009 kamen die im Verein deutscher Anima­ti­ons­pro­du­zenten (VdAP) organi­sierten Unter­nehmen hinzu. Damit wurde nach den Sektionen Fernsehen, Kino und Entertainment als vierte die Sektion Animation begründet. Im Sommer fand das erste Produ­zen­tenfest in Berlin mit hochran­gigen Gästen aus Film- und Fernseh­wirt­schaft, Politik, Kultur und Medien statt.

2010 trat der Verband deutscher Post- und Werbe­film­pro­duk­tionen (VDW) bei und begründete die Sektion Werbung. Die Sektion Dokumen­tation wurde im September 2011 gegründet, ebenso die Dienst­leis­tungs­tochter Produ­zen­ten­al­lianz Services.

2012 fand erstmals der Deutsche Produzententag statt, zudem erschien mit der Produ­zen­ten­studie erstmals eine umfas­sende Analyse film- und fernseh­wirt­schaft­licher Markt­daten in Deutschland.

2015 wurde die Produ­zen­ten­al­lianz Initiative Quali­fi­kation (PAIQ) gegründet und damit ein Schwer­punkt auf die Aus- und Weiter­bildung von Filmnach­wuchs und Fachkräften gelegt.

2017 wurde gemeinsam mit der Stadt Laupheim der Carl Laemmle Produ­zen­ten­preis als erster eigen­stän­diger Produ­zen­ten­preis ins Leben gerufen.

2018 war die damalige Produ­zen­ten­al­lianz Gründungs­mit­glied der Themis-Vertrau­ens­stelle gegen sexuelle Beläs­tigung und Gewalt e.V.

Christoph Palmer führte die Produktions­allianz seit der Gründung bis zur Amtsübergabe an Björn Böhning im Mai 2022. Als Geschäfts­führer und Sprecher des Gesamt­vor­stands trieb er die Neuauf­stellung des Verbandes voran.

2024 erfolgte die Umbenennung des Verbandes in Allianz deutscher Produ­zen­tinnen und Produ­zenten – Film, TV und audio­vi­suelle Medien e.V., kurz: PRODUKTIONSALLIANZ. Nach dem Beitritt des Film- und Medien­ver­bandes NRW e.V. im Sommer stieg die Zahl auf 375 Mitglieds­un­ter­nehmen.

Am 1. Juli 2025 übernahm Staats­mi­nis­terin a.D. Michelle Münte­fering die Aufgaben als CEO und Sprecherin des Gesamt­vor­stands der Produktions­allianz.