[Archiv] News bis 31.12.2021

EU: Geoblocking-Verbot noch nicht ad acta gelegt

Die EU habe ihre Pläne, das Geoblo­cking auch für audio­vi­suelle Dienste zu verbieten oder zumindest deutlich einzu­schränken, noch nicht ad acta gelegt, meldet Blickpunkt:Film und wider­spricht damit einem Artikel im Handels­blatt von Mitte Mai. Der dort zitierte Entwuf eines EU-Papiers, der mit der Audio­vi­suelle-Medien­dienste-Richt­linie am 25. Mai veröf­fent­licht werden soll, klammere die audio­vi­su­ellen Dienste nur deshalb aus, weil die Fragen zur Rechte­vergabe in der Kultur- und Kreativ­wirt­schaft erst im Zuge eines „Copyright-Geset­zes­pakets“ thema­ti­siert werden sollen, das für den Herbst anvisiert sei. Nach Einschätzung von Spitzen­ver­tretern der Filmwirt­schaft sei nach wie vor die Mitteilung der EU-Kommission vom 9. Dezember vergan­genen Jahres maßgeblich, in dem die „Abschaffung des Geoblo­ckings als langfris­tiges Ziel festge­halten“ sei: Terri­to­ri­a­li­täts­prinzip weiter in Gefahr