Skip to main content
News

Finanzierung von illegalen Streamingdiensten: „Extrem undurchsichtige“ digitale Werbevermarkter

Die mutmaß­lichen Betreiber des illegalen Strea­ming­dienstes Kinox.to würden von der Polizei gesucht, dennoch sei das populäre Portal noch immer online, schreibt Lars-Marten Nagel bei Welt online: „Denn manche Firmen helfen bei der Finan­zierung.“ Zwar wollten die meisten seriösen Unter­nehmen ihre Werbung nicht auf illegalen Seiten sehen, aber viele Anbieter von Glücks­spiel, Dating- oder Porno-Seiten seien weniger wähle­risch. „Wir schätzen, dass allein Kinox.to Werbe­ein­nahmen von bis zu 2,5 Millionen Euro im Jahr erzielt“, habe der Hamburger Urheber­rechts­schützer Volker Rieck vom IT-Foren­sik­dienst­leister FDS gesagt.

Die Werbe­trei­benden gingen nicht direkt auf Kinox.to zu, sondern wendeten sich an digitale Werbe­ver­markter, so Nagel weiter. Vermarkter wie zum Beispiel die Firmen­gruppe Propeller Ads seien zum Teil „extrem undurch­sichtig“: Warum Kinox.to immer noch illegal Filme anbietet (frei zugänglich)