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Studien zu Netflix & Co

Eine wissen­schaft­liche Studie der Uni Münster gehe dem Phänomen der neuen Drama­serien auf den Grund, berichtet W&V online. Formate wie „Game of Thrones“, „Breaking Bad“ oder „Homeland“ seien danach längst keine Nischen­pro­dukte mehr. „Fast jeder zweite Deutsche mit Inter­net­zugang kennt zumindest einige Vertreter dieses neuar­tigen Typs TV-Serie“, habe der Marke­ting­wis­sen­schaftler Thorsten Hennig-Thurau gesagt. Zwar würden die „neuen“ Serien von Menschen aus allen Gesell­schafts­schichten geschaut, aber „ihre größten Fans sind jüngere Männer mit hohem kultu­rellem Kapital, die in Großstädten wohnen.“ Ziel der Studie sei es auch, die deutsche Film- und Fernseh­land­schaft darin zu unter­stützen, „wettbe­werbs­fähige Neue Drama-Serien zu kreieren, die von den Zuschauern auch angenommen werden“. Die neuen Serien unter­schieden sich nach Definition der Wissen­schaftler durch Inhalt und Erzähl­weise, aber auch durch Origi­na­lität und Radika­lität von den klassi­schen: „Ausschlag­gebend für den Erfolg ist neben der Atmosphäre auch der Mut ihrer Macher zu radikalen und überra­schenden Elementen“: Massen­phä­nomen Serie (frei zugänglich)

Die Studie zum Download auf den Seiten des Depart­ments of Marketing & Media Research der WWU Münster (frei zugänglich)

Netflix habe in einer ausführ­lichen Studie die „spannende Frage“ beant­wortet, ab welcher Folge die Nutzer einer Serie verfallen sind, berichtet der Kölner Stadt­an­zeiger. Per Definition sei das die Episode, die dazu führt, dass mindestens 70% der Zuschauer die gesamte Staffel der Serie zu Ende schauen. Bei deutschen Zuschauern sei das im Durch­schnitt Folge 3: Netflix-Studie Ab welcher Folge die Zuschauer einer Serie verfallen sind (frei zugänglich)