Skip to main content
News

ZDF: Sportrechte machen 30 % der Kosten, aber nur 7 % der Sendefläche aus

ARD und ZDF müssten nach Ansicht des Mainzer Medien­rechtlers Dieter Dörr mehr Trans­parenz zeigen, meldet epd Medien. Der Geist des ZDF-Urteils des Bundes­ver­fas­sungs­ge­richts sei auch auf Inten­dan­ten­ebene noch nicht in allen Anstalten voll erfasst worden, habe Dörr am 8. November bei einem Exper­ten­ge­spräch zum Thema „Mehrwert Trans­parenz“ gesagt. Trans­parenz solle nicht allein den Aufsichts­gremien gegenüber, sondern der Gesell­schaft gegenüber geübt werden. Dörr habe auch kriti­siert, dass öffentlich-recht­liche Rundfunk­an­stalten sich selbst als „Unter­nehmen“ oder „Konzern“ bezeichnen: „Der öffentlich-recht­liche Rundfunk ist kein Unter­nehmen, sondern erfüllt eine öffent­liche Aufgabe.“ Bei der Veran­staltung seien zudem erste Ergeb­nisse einer Studie vorge­stellt worden, laut derer sich die Kosten für Sport dynamisch nach oben entwi­ckeln. So hätten beim ZDF im Jahr 2014 Sport­rechte etwa 30 Prozent der Kosten, aber nur sechs bis sieben Prozent der Sende­fläche ausge­macht: Medien­rechtler fordern mehr Trans­parenz von ARD und ZDF (frei zugänglich)