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Deutsche Content-Allianz: Ohne die Kreativen läuft in der digitalen Welt nichts

Die Deutsche Content Allianz (DCA) fordere eine zukunfts­fähige Digitale Agenda, die die Markt­be­din­gungen und die recht­lichen Rahmen­be­din­gungen für die Kultur- und Medien­wirt­schaft nachhaltig verbessert, berichtet Musik­Woche. Ihre Leistungen seien von hoher wirtschaft­licher, kultu­reller und gesell­schaft­licher Bedeutung und müssten deshalb einen beson­deren Platz in der partei­po­li­ti­schen Positio­nierung erhalten, heiße es aus Berlin. Unter der Überschrift „Inhalte strömen nur, solange die Quellen sprudeln“ hätten­Jürgen Doetz (VPRT), Mathias Döpfner (BDZV), Dieter Gorny (BVMI), Harald Heker (GEMA), Jan Herchen­röder (VDD), Alfred Holighaus (SPIO), Stephan Holthoff-Pförtner (VDZ) und Alexander Skipis (Börsen­verein des Deutschen Buchhandels) am 5. April 2017 bei einem Treffen in der Haupt­stadt ein Positi­ons­papier vorge­stellt, das die Punkte benenne, die für Stabi­lität und Wachstum der Branchen als wesent­licher Teil der digitalen Ökonomie unver­zichtbar sind: Deutsche Content Allianz stellte Positi­ons­papier vor

Die deutsche Kreativ­wirt­schaft erhöhe den Druck auf die Bundes­re­gierung, berichtet Die Welt. In einem Positi­ons­papier fordere die Deutsche Content Allianz (DCA) einen größeren Einsatz deutscher Politiker bei der Refor­mierung des Urheber­rechts in Europa. Die DCA sei die maßgeb­liche Verei­nigung zum Schutz der Urheber­rechte in Deutschland, in der die Zeitungs- und Zeitschrif­ten­ver­leger genauso organi­siert sind wie der Buchhandel, Drehbuch­au­toren, die Film- und Rundfunk­wirt­schaft sowie die Musik­in­dustrie. In ihrem Positi­ons­papier fordere die Content Allianz ein „faires digitales Ökosystem“ mit gleichen Spiel­regeln für alle, in dem Kreative und ihre Partner angemessen für die Nutzung ihrer Werke vergütet werden sollten. Die Forderung ziele vor allem auf Platt­form­be­treiber wie YouTube, an deren Einkünften die Branche stärker beteiligt werden will, um die Urheber zu entlohnen: Kreativ­wirt­schaft fordert „faires digitales Ökosystem“ (frei zugänglich)

Die Frank­furter Allge­meine bringt dazu ein ausführ­liches Gespräch mit Mathias Döpfner und Dieter Gorny: Ohne die Kreativen läuft in der digitalen Welt nichts (frei zugänglich, FAZ vom 6.4.2017, S. 15 – Medien)

Zur Presse­mit­teilung auf den Seiten der Deutschen Content Allianz: Kreative Inhalte sind wesent­licher Bestandteil des digitalen Raums und müssen entspre­chend bezahlt werden (frei zugänglich)

Direkt zum Wortlaut des Positi­ons­pa­piers: Inhalte strömen nur, solange die Quellen sprudeln (frei zugänglich)