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Protestnote auf dem SWR Doku Festival: Widerspruch zwischen der öffentlichen Selbstdarstellung der TV-Sender und der tatsächlichen Rolle des Dokumentarfilms in den Programmen

Mit Lob für die Bedeutung des Dokumen­tar­films würden sich die Öffentlich-Recht­lichen nicht zurück­halten, wohl aber mit Geld und Sende­plätzen: In der Dokumen­tar­film­szene formiere sich Protest gegen die Arbeits­be­din­gungen, ein Interview von Hannah Pilarczyk im Spiegel mit dem Gewinner des Deutschen Dokuemen­tar­film­preis 2017 David Bernet. So gebe es im Bereich Sende­plätze bei der ARD im Haupt­pro­gramm jährlich gerade einmal noch zwölf Sende­plätze für Dokumen­tar­filme. Acht davon lägen aller­dings im Sommer, wenn die Talkshows pausieren würden. Letztlich, so Bernet, würden also vier reguläre Sende­plätze pro Jahr bleiben. Er beschreibt die Abwärts­spirale in der Finan­zierung von Dokumen­tar­filmen bei – insgesamt sinkenden Budgets – aber gleich­zei­tiger Erhöhung der Anfor­de­rungen durch die Sender. Positiv bewerte Bernet das öster­rei­chische Modell, "..wo mit der Förderung auch ein Sende­platz im Fernsehen garan­tiert" sei. Lesen Sie das ganze frei zugäng­liche Interview hier: Kritik an ARD und ZDF "Finan­ziell und persönlich an die Grenzen geführt"

Ein Zusam­men­schnitt der Verleihung des Deutschen Dokumen­tar­film­preises 2017 findet sich auf vimeo.com: Deutscher Dokumen­tar­film­preis 2017 (Ausschnitte / 10:43Min.)