Skip to main content
News

NRWs künftige Medienpolitik: “An die Spitze der deutschen Länder”

Inhaltlich sei bei der schwarz-gelben NRW-Regierung in Sachen Medien­po­litik bisher kaum etwas passiert, meint Vivien Leue auf deutschlandfunk.de. Personell dagegen schon. Der zuerst berufene Medien­mi­nister stand unter starker Kritik, weil er Mitei­gen­tümer eines der größten Verlage Deutsch­lands ist. Nach seiner Abberufung seien die Kritiker aber immer noch nicht so richtig zufrieden. Um die anste­henden Themen, so der Novel­lierung des WDR-Gesetzes oder der Neuordnung der Filmför­derung sollte er sich jetzt kümmern..
Immerhin habe der Chef der NRW-Staats­kanzlei Nathanael Liminiski schon einmal die Ziele skizziert: "Wir sind in allen Bereichen ein Land, was extrem viel einbringen kann in die medien­po­li­tische Debatte. Das betrifft den öffentlich-recht­lichen Rundfunk mit einem starken WDR, das betrifft die Filmbranche – ein Drittel der deutschen Fernseh­mi­nuten wird in NRW produ­ziert. Wir sind Standort vieler großer deutscher Fernseh­sender und wir wollen die gesamte Bandbreite der Medien­po­litik, also sowohl den Bereich des öffentlich-recht­lichen Rundfunks als auch das Verlags­wesen als auch die Filmpro­duktion, an die Spitze der deutschen Länder führen." Im Bereich der Filmför­derung gäbe es bereits Ideen, so deutschlandfunk.de weiter: Hier würden Partner gesucht und eine finan­zielle Unter­stützung der Branche versprochen: Der Landeschef als Medien­mi­nister
 

(frei zugänglich)