Skip to main content
News

VTFF-Studie: Dienstleister leiden unter steigendem Druck von Sendern und Produzenten.

Die neue VTFF-Markt­studie belege stagnie­rende Umsätze, steten Preis­verfall und negative Renditen: die Dienst­leister würden unter steigendem Druck von Sendern und Produ­zenten leiden, berichtet film-tv-video.de.
Die neue VTFF-Studie "Dienst­leister für audio­vi­suelle Medien" der Hamburg Media School unter­suchte den Zeitraum von 2012 bis einschließlich 2015 und zeige "..dass selbst eine steigende Auslastung bei den meisten Unter­nehmen nicht zu einem realen Umsatz­wachstum und erst recht nicht zu Rendi­te­stei­ge­rungen führt", so Stefan Hoff, Vorstands­vor­sit­zender des VTFF.  "Viele arbeiten seit Jahren unter prekären Bedin­gungen. Es wird höchste Zeit, mit Auftrag­gebern und auch der Politik über Lösungen und Wege aus dieser Misere zu sprechen."

Der VTFF appel­liere daher an die Sender, sich bei Kalku­la­tionen und Auftrags­ver­gaben nicht nur für eine kreative und erfolg­reiche Produ­zen­ten­schaft, sondern auch für eine angemessene Vergütung der ausfüh­renden Unter­nehmen stark zu machen, die mit ihrer Infra­struktur und ihrem Fachper­sonal hochwertige Leistungen liefern würden. "Die Auftrag­geber sollten im eigenen Interesse an fairen und verant­wor­tungs­vollen Kondi­tionen mitwirken, um gleicher­maßen wettbe­werbs­fähige wie sichere Produk­tionen zu reali­sieren" so Hoff weiter.

Wichtig seien nun auch auf EU-Ebene "eine entspre­chend techno­lo­gie­freund­li­chere Filmför­derung", ein" ohnehin stärkerer politi­scher Fokus auf die digitale und kreative Industrie" sowie eine "flexi­blere Wirtschafts-, Arbeits- und Sozial­po­litik für kleine und mittel­stän­dische Unter­nehmen." TV- und filmtech­nische Dienst­leister schlagen Alarm

Die Print­ausgabe der Studie ist als illus­triertes Booklet für 99,- Euro bei der Geschäfts­stelle des VTFF zu beziehen über info@vtff.de.