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Herausforderungen der österreichischen Filmbranche und die Unterschiede zur deutschen Filmförderung

Öster­reichs Film sei bei den inter­na­tio­nalen Festivals über die Maßen erfolg­reich. Doch die Branche stehe vor zahllosen neuen Heraus­for­de­rungen, vom Streaming-Boom bis zur Frage nach der Gleich­be­rech­tigung. Eine Bestands­auf­nahme im Kurier von Georg Leyrer und Alexandra Geibel

„Die öster­rei­chische Filmför­derung (..), die sich als Kultur­för­derung verstehe, will Regisseur Stefan Ruzowitzky unange­tastet wissen, zumal sie für große Vielfalt in der heimi­schen Kinoland­schaft sorge – ganz im Gegensatz zum Nachbarland Deutschland, wo die Förderung stark an einen kommer­zi­ellen Erfolg gebunden ist: "Das führt dazu, dass sich die Produk­tionen sehr auf Kinder­filme und Komödien reduzieren – und dann stellt sich schon die Frage, ob man da hin will." Die klare Antwort ist Nein: "Die Deutschen beneiden uns um unsere Förderung, mit der wir die gewag­teren und radika­leren Filme produ­zieren", so Ruzowitzky.“ (Auszug)

Deutsch­lands Erfolgs­kri­terium seien die Besucher­zahlen. In Öster­reich sei das kompli­zierter: „Denn künst­le­ri­scher Erfolg, auf den sich die Branche beruft, ist weniger fassbar. „

Auch die Publi­kums­frage sei „in der kleinen heimi­schen Branche eine heikle, fast giftige.“ Zwei große Strömungen würden um die Förde­rungen kämpfen: „Großpro­du­zenten, die auf Publi­kums­wirk­samkeit setzen, und die für das "Filmwunder" verant­wort­lichen Autoren­filmer.“ Zum ausführ­lichen Artikel: Filmwunder in Zeiten der Kinore­vo­lution

(Frei zugänglich)