[Archiv] News bis 31.12.2021

No Billig in der Schweiz: Wohl doch „zu radikal“

Der 1931 gegrün­deten Schwei­ze­ri­schen Radio- und Fernseh­ge­sell­schaft (SRG) gehe es gerade ernsthaft an den Kragen, schreibt Johannes Ritter in der FAS. Sie sei „eine nationale Insti­tution, die den gesetz­lichen Auftrag hat, in allen vier Sprach­re­gionen der Schweiz – also auf Deutsch, Franzö­sisch, Italie-nisch und Rätoro­ma­nisch – ein vielfäl­tiges Infor­ma­tions-, Unter­hal­tungs- und Kultur­pro­gramm anzubieten.“

Öffentlich sei sie aber erst dann richtig in die Debatte geraden, als die SRG „..als die Politiker dort beschlossen, den gleichen Fehler zu machen wie die deutsche Regierung 2013: Statt die Gebühren weiterhin von den Besitzern eines Radio- oder Fernseh­geräts durch die „Billag“ eintreiben zu lassen, dem Pendant zur (inzwi­schen ersetzten deutschen) GEZ, soll ab Anfang
2019 jeder Haushalt eine Zwangs­abgabe bezahlen.“ Auch führt er weitere Gründe der aktuellen Debatte auf.

Aber er geht davon aus, dass die „No-Billag“-Initiative wohl abgelehnt werde, weil sie den meisten Schweizern dann doch „zu radikal“ sei. Aber es gebe weiter einen hohen Druck gegen ein „Weiter so“ und die SVP arbeite schon an einer Folge­initiative zur Halbierung der Rundfunk­gebühr. Link

(Nicht frei zugänglich, FAS, 11.2.2018, S. 31)

taz: Rechte wollen Radio- und TV-Gebühren streichen, am 4. März stimmt die Bevöl­kerung darüber ab. Die öffent­liche Meinung sei schon nach rechts gerückt, schreibt Kaspar Surber Bildstörung in der Schweiz

(auf Wunsch frei zugänglich)