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Nach dem Schweizer Votum: Jetzt geht die Diskussion bei ARD und ZDF erst richtig los

ARD und ZDF müssen künftig umdenken, schreibt Hans-Peter Siebenhaar im Handels­blatt. "Das Reform­pro­gramm des SRG ist nichts anderes als eine Revolution" hält er fest und meint, dass für ARD und ZDF "mit der Kehrwende ihrer Kollegen in der Schweiz die Diskussion um die eigene Zukunft erst richtig los" gehen würde. Siebenhaar weiter: "Medien­po­li­tische Diskus­sionen mit den Minis­ter­prä­si­denten der 16 Ländern zu führen, wie seit einem halben Jahrhundert, wird für die Inten­danten nicht mehr ausreichen, wenn sie den schwin­denden Rückhalt für den öffentlich-recht­lichen Rundfunk in der Gesell­schaft stoppen oder gar umkehren möchten." Er stellt als Ideen vor: eine "Roadshow von Inten­danten und Programm­ver­ant­wort­lichen, um für Inhalte, Strategie und Unabhän­gigkeit zu werben",  eine Abstimmung der Gebüh­ren­zahler "über Werbung auf den Sendern", einen "Ombudsmann bei allen Rundfunk­an­stalten, der sich zum Inter­es­sens­ver­treter von Gebüh­ren­zahler in Konflikt­fällen". Klare Botschaft aus der Schweiz für ARD und ZDF

Handels­blatt: Wie jeder bürokra­tische Apparat wollen sich die Öffentlich-Recht­lichen selbst am Leben halten. Doch in der Bevöl­kerung verlieren sie an Akzeptanz. Ein Kommentar von Thomas Tuma im Handels­blatt ARD und ZDF sind der Gegen­entwurf zu Innovation und Dynamik

(alle frei zugänglich)