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Fundstück: Lage der Fernsehproduzenten 1976

Die Lage der freien (Fernseh-)Produzenten habe sich in den letzten Jahren erheblich verschlechtert, schreibt Heidi Dürr in einem Bericht über den Bundes­verband Deutscher Fernseh­pro­du­zenten in der ZEIT vom 4. Juni 1976. Die Produ­zenten seien „ein unmit­tel­bares Opfer der Sparmaß­nahmen in den Rundfunk- und Fernseh­an­stalten, die bei stagnie­renden Einnahmen steigende Kosten zu verkraften haben“ geworden. „Für die bundes­deut­schen Fernseh­pro­du­zenten bedeutete das in den vergan­genen fünf Jahren einen Auftrags­rückgang von etwa dreißig Prozent.“ Einen Anlass zu grund­sätz­lichem Pessi­mismus aller­dings sähen sie nicht. „Kreati­vität nämlich, so meinen sie, gedeiht eher in kleineren Privat­un­ter­nehmen als in unüber­sicht­lichen, bürokra­ti­sierten Rundfunk- und Fernseh­an­stalten. Und auf Kreati­vität kann auf die Dauer kein Fernseh­pro­gramm verzichten.“ –  Die Männer vom ,,Abspann“ (frei zugänglich)