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Dänemark ersetzt Rundfunkgebühr durch Steuerfinanzierung – Budgetkürzung um 20 %

Dänemark schaffe die Rundfunk­ge­bühren ab und finan­ziere die öffentlich-recht­lichen Sender künftig über Steuern, schreibt Markus Ehrenberg im Tages­spiegel. Das Budget des dänischen Rundfunks (DR) solle zudem um ein Fünftel gekürzt werden. Durch die Neure­gelung sparten letztlich alle Dänen Geld, habe Finanz­mi­nister Kristian Jensen am Freitag erklärt. Für die Rundfunk­fi­nan­zierung solle aller­dings keine neue Steuer einge­führt, sondern der persön­liche Steuer­frei­betrag gesenkt werden: Keine Rundfunk­gebühr mehr in Dänemark (frei zugänglich)

Damit habe sich die rechts­po­pu­lis­tische Dänische Volks­partei durch­ge­setzt, schreibt Reinhard Wolff in der tages­zeitung. Die stehe als zweit­stärkste Kraft zwar außerhalb der rechts­li­beral-konser­va­tiven Regierung, werde von dieser aber regel­mäßig für parla­men­ta­rische Mehrheiten gebraucht: „Bürger­liches Massaker“ (frei zugänglich)