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Interview mit Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG u.a. zur Kritik an der deutschen Filmförderung auch kommerziell angelegte Produktionen zu fördern

„Auch kommer­ziell angelegte Produk­tionen brauchen Unter­stützung, um gegen die ameri­ka­nische Konkurrenz zu bestehen. Holly­wood­pro­duk­tionen oder allgemein englisch­spra­chige Produk­tionen haben nämlich ein poten­ti­elles Publikum von einer Milliarde englisch­spra­chiger Zuschauer. Unsere einhei­mi­schen Produk­tionen hingegen müssen sich mit etwa hundert Millionen maximal erreich­baren deutsch­spra­chigen Zuschauern begnügen. Bei diesem Ungleich­ge­wicht hätten ohne Filmför­derung auch die erfolg­reichen deutschen Produk­tionen keine Chance gegen die englisch­spra­chigen Block­buster.“ Das ganze Interview mit Tobias Keßler findet sich in der Saarbrücker Zeitung.

Auf die Frage der Rolle der Privat­sender bei der Filmför­derung äußert Bergen­gruen: „Die ist leider meist auf ein paar Großpro­duk­tionen beschränkt.  Das mäzena­tische Engagement für den deutschen Film reduziert sich immer weiter auf das öffentlich-recht­liche Fernsehen.“ „Das Saarland leistet Beein­dru­ckendes“

(frei zugänglich)