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Filmfestival Cannes / MeToo / Polanski / disruptive technische Innovationen treiben die Filmgeschichte an / Weinstein-Dossier

82 Schau­spie­le­rinnen, Regis­seu­rinnen und Produ­zen­tinnen haben am Samstag (12.5.) auf dem roten Teppich in Cannes die #MeToo-Bewegung gegen Sexismus und Ungleichheit unter­stützt. Dabei trugen die diesjährige Juryprä­si­dentin Cate Blanchett und die 89-jährige Agnès Varda ein bewegendes Plädoyer für Gleich­be­rech­tigung vor. Dazu berichtet die Berliner Zeitung: Filmfes­tival Cannes 82 Frauen starten Appell zur Gleich­be­rech­tigung in Filmbranche

Zeit Online: „Aber Filmge­schichte verlief eben auch nie planvoll. Sie wurde immer von zunächst disrup­tiven techni­schen Innova­tionen angetrieben, von den Nickel­odeons bis zur Netflix-Plattform. Immer gab es in der vom Kapital so abhän­gigen siebten Kunst erbit­terte Kämpfe, um Patente, um Märkte, um Zuschauer. Aussperren ließ sich die Zukunft aber nie lange.“ Die Zukunft lässt sich nicht aussperren

(alle frei zugänglich)


NDR
: Katja Nicodemus zur Debatte um den Ausschluss von Netflix bzw. Strea­ming­filmen in Cannes: „Man kann sagen, dass diese Strea­ming­portale noch nicht in der Lage sind, einen Diskurs über das Kino zu generieren – über Serien natürlich schon.“ Und weiter: „Man kann doch einfach sagen: Ein Festival hat bestimmte Inter­essen und Netflix hat bestimmte Inter­essen, und man kann sehen, wie sich in den Zeiten einer Digital­mo­derne Bilder- und Medien­öf­fent­lich­keiten neu ordnen und verändern, ohne dass es einen klaren Sieger gibt, aber eher so einen Abgleich.“ Cannes: Keine Presse­vor­führung und Selfie-Verbot

Hamburger Abend­blatt: „Weinstein galt als bedeu­tender Förderer des europäi­schen Films in den USA.“ Sein Name sei sehr präsent auf dem Filmfes­tival. Der lange Schatten des "Königs der Croisette"

Ein Dossier zu Harvey Weinstein findet sich in: Le Monde: Et Cannes créa le tout-puissant Harvey Weinstein

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