Bei der Diskussion über den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag „schwappen alarmierende Meldungen“ fast im Tagestakt in die Medien, heißt es in der Berliner Zeitung: Das ZDF vermute „Zensur“, die ARD befürchte „schwere Online-Beschränkungen“, beide bestünden auf „Werbung und Sponsoring“, Privatsender kritisierten „gebührenfinanzierte Wettbewerbsverzerrung“ und Verlegerverbände sähen die „Vielfalt im Internet“ bedroht.
Zuschauer und Internetnutzer fragten sich, was die ganze Aufregung soll. Sie sei aber „unvermeidliches Begleitgeräusch zu wichtigen Weichenstellungen“, die im Hintergrund liefen und die darüber entschieden, wie wir künftig Rundfunk in Deutschland nutzen. 2008 könne „zum entscheidenden Jahr für die mediale Zukunft“ werden: „Reformstau auf der Datenautobahn“ (frei zugänglich)