Drei Jahre nach Aufdeckung massiver Schleichwerbung in der ARD-Fernsehserie "Marienhof" scheine die Affäre vollständig aufgeklärt, meldet die Frankfurter Allgemeine. In einem letzten Schritt habe der Deutsche Rat für Public Relations nun sieben namhafte Pharmahersteller – von Astra Zeneca über Merz und Sanofi Aventis bis zu Novartis – dafür gerügt, dass sie von 2002 bis 2004 bezahlte Werbebotschaften in der ARD-Serie "In aller Freundschaft" plazierten: „In aller Seilschaft“ (FAZ, 30.05.2008, Nr. 124, Seite 42 – Medien)
Im Jahr 2005 sei herausgekommen, dass die Pharmafirmen sogar die Drehbücher für eine Arztsendung verändern durften, um ihre Produkte zu präsentieren, berichtet die Welt. Seit dem Skandal kämpfe der Sender um seine Glaubwürdigkeit: „Pillendreher wegen Schleichwerbung gerügt“ (frei zugänglich)
„Placement & Co.: Sie trauen sich wieder“, schreibt Volker Lilienthal vor seinem ausführlichen Artikel, der jetzt auf den Seiten von epd medien online zugänglich ist: „Die neue Sorglosigkeit“ (frei zugänglich)