Das Champions-League-Spiel des FC Bayern hatte im jungen Publikum keine Chance auf den Sieg, „da war der Fußball wohl nicht wichtig genug“, schreibt Jens Schröder in der Meedia-Quotenanalyse. 2,20 Mio. 14- bis 49-Jährige hätten in der zweiten Halbzeit zugesehen. Mit 2,87 Mio. Werberelevanten habe stattdessen „Raus aus den Schulden“ bei RTL gewonnen. Auch „Desperate Housewives“ bei ProSieben hätten sich noch vor den Fußball geschoben:
„Zwegat gewinnt trotz Champions League“ (frei zugänglich)
Sozusagen diamatral ist die Quotenbewertung bei Kress online. Rupert Sommer nennt es „ein Fußball-Weihnachtsfest“, 2,04 Mio. Werberelevante hätten in den heimischen Wohnzimmern mitgefeiert, das Spiel habe Sat.1 in der Zielgruppe einen „stolzen Marktanteil“ von 16,5% beschert.
Wie dem auch sei, auf der nach Werberelevanten (14-49 Jahre) sortierten Kress-Tabelle steht das Fußballspiel auf dem fünften Platz. An der Spitze „Raus aus den Schulden“ (2,87 Mio., RTL), „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (2,28 Mio., RTL) und „Desperate Housewives“ (2,21 Mio.): „Über 5 Mio feiern Sieg der Bayern“ (frei zugänglich)
Nach der zweiten Halbzeit des Fußballspiels (5,83 Mio., Sat.1) zeigt die nach absoluten Zuschauerzahlen (ab 3 Jahre) sortierte ARD-Tabelle „Aktenzeichen XY … ungelöst“ (4,93 Mio., ZDF) und auf dem dritten Platz die erste Halbzeit (5,82 Mio.). Die meistgesehen fiktionale Sendung ist „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (4,03 Mio., RTL) auf dem achten Platz. „Desperate Housewives“ kommt mit 2,48 Mio. auf Platz 25.