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Bundesregierung präsentiert Gutachten zur Kreativwirtschaft

„Welche Bedeutung hat die Kultur- und Kreativ­wirt­schaft für unsere Volks­wirt­schaft? Was sind die beson­deren Merkmale und Struk­turen dieses Wirtschafts­be­reichs? Was sollte getan werden, um eine noch bessere Ausschöpfung der wirtschaft­lichen Poten­ziale der Kultur- und Kreativ­wirt­schaft zu erreichen?“, fragt das Bundes­mi­nis­terium für Wirtschaft und Techno­logie. Antworten auf diese Fragen gebe die Studie „Kultur- und Kreativ­wirt­schaft“. Danach liege die Kultur- und Kreativ­wirt­schaft mit einem Wertschöp­fungs­anteil von 2,6 % am Brutto­in­lands­produkt im Vergleich zu den wichtigsten deutschen Wirtschafts­branchen ungefähr zwischen der Chemi­schen Industrie (2,1 %) und der Automo­bil­in­dustrie (3,1 %). Der Umsatz sei auf 132 Milli­arden Euro, die Zahl der Selbstän­digen und Unter­nehmen um 4,3% gestiegen. Insgesamt seien in diesem Bereich 238.000 Unter­nehmen und 1 Mio. Erwerbs­tätige tätig: Studie der Bundes­re­gierung unter­streicht wirtschaft­liche Bedeutung der Kultur- und Kreativ­wirt­schaft (frei zugänglich)

Zur Studie auf den Seiten der BMWi: Gesamt­wirt­schaft­liche Perspek­tiven der Kultur- und Kreativ­wirt­schaft in Deutschland (frei zugänglich)

Die Sache sei inter­es­santer, als es der Titel „Kultur- und Kreativ­wirt­schaft: Ermittlung der charak­te­ris­ti­schen Defini­ti­ons­ele­mente der hetero­genen Teilbe­reiche der ,Kultur­wirt­schaft‘ zur Bestimmung ihrer Perspek­tiven aus volks­wirt­schaft­licher Sicht“ vermuten lässt, schreibt Stephan Opitz in der Süddeut­schen Zeitung. Nehme  man alle kultu­rellen Aktivi­täten zusammen, entstehe ein Wirtschafts­zweig mit einem jährlichen Umsatz von 132 Milli­arden Euro. Das entspreche 2,6 Prozent des deutschen Brutto­in­lands­pro­dukts, was die Kultur nach dem Maschi­nenbau und der Autoin­dustrie zur dritt­größten Branche mache. Fast eine Million Menschen sind in 238 000 Unter­nehmen beschäftigt, die in vielen Fällen Ein-Mann-Betriebe sind. Die Brutto­wert­schöpfung beträgt 63 Milli­arden Euro oder 2,5 Prozent der Gesamt­wirt­schaft. Die Tendenz ist leicht steigend: Was nützt uns die Kunst? (frei zugänglich)