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Pirate-Bay-Prozess: „Die Zukunft der globalen Filmindustrie“

In Schweden – also in einer anderen Welt – laufe ein Gerichts­ver­fahren, das die Zukunft der globalen Filmin­dustrie bestimmen könnte, während sich an diesem Wochenende alle Augen nach Hollywood zur 81. Oscar-Verleihung richteten, schreibt Scott Roxbo­rough im Hollywood Reporter: Pirate Bay case making waves (frei zugänglich)

Nach der „Sensation vom Dienstag“, als die Staats­an­walt­schaft Teile ihrer Anklage gegen „Pirate Bay“ zurücknahm, habe sich der Stock­holmer Prozess am Mittwoch und Donnerstag um den konkreten Schaden gedreht, der mit dem Dienst angerichtet worden sein könnte, schreibt R. Wolff in der tages­zeitung. Vertreter der Musik-, Film- und Spiel­branche hätten dabei mit unter­schied­lichen Berech­nungs­mo­dellen aufge­wartet, die aber alle auf vermu­teten Gewinn­ein­bußen durch geringere Verkäufe basierten. Insgesamt sollen sich die auf umgerechnet ca. 12 Millionen Euro belaufen. Diese Berech­nungen seien von den Angeklagen und ihren Anwälten nicht nur in ihrer Höhe, sondern auch in ihrer Gesamt­ar­gu­men­tation bestritten worden: Staats­anwalt zweifelt an Schuld (frei zugänglich)

Einen umfas­senden Überblick über den Prozess und seine Hinter­gründe gibt Ralf Sander in den Financial Times Deutschland: Darum geht es im Pirate-Bay-Prozess (frei zugänglich)