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Wieder verbotene Schleichwerbung bei der ARD?

Weil die Handlung der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ in diesen Tagen von der „angeblich viel verspre­chenden Wirkung von Mistel-Präpa­raten im Kampf gegen den Krebs“ bestimmt wird, schreibt der Medien­jour­nalist Stefan Nigge­meier im „Fernsehblog“ auf den Seiten der Frank­furter Allge­meinen: „Alles, was sich ein Hersteller wünschen würde, ist vorhanden: Immer wieder, sogar in den Programm­texten, fällt der zentrale Begriff ,Mistel­the­rapie‘.“ „Komplette Handlungs­stränge und minuten­lange Dialoge“ stünden „offen­kundig im Dienst der Pharma-PR“: Mit Mistel­prä­pa­raten gegen Krebs: Die ARD wirbt wieder für Pharma-Unter­nehmen (frei zugänglich).

In der gedruckten FAZ-Ausgabe heißt es heute, die Produk­ti­ons­firma Bavaria bestreitet jede Schleich­werbung. Es habe weder eine Abstimmung mit Produ­zenten der Präparate noch irgendeine Entlohnung gegeben: Mistel­the­rapie (frei zugänglich, FAZ, 24.02.2009, Nr. 46 / Seite 35 – Medien).

Unter­dessen meldet Meedia.de, es gebe einen weiteren „Verdachtsfall“. Dem Weblog „Off the Record“ sei aufge­fallen, dass im „Tatort“ ein Mercedes vorteilhaft ins Bild gerückt wurde. Beweisen ließe sich der Verdacht der Schleich­werbung in keinem der beiden Fälle: Schleich­werbung: ARD erneut in der Kritik (frei zugänglich)

Zum Beitrag bei Off the Record: Mercedes macht im „Tatort“ bella figura (frei zugänglich)