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„Fall Brender“: Koch bestreitet parteipoitische Zusammenhänge

Fragen zur Verlän­gerung des Vertrags mit ZDF-Chefre­dak­teurs Nikolaus Brender beträfen nicht, „wie öffentlich kolpor­tiert wird, partei­po­li­tische Zusam­men­hänge“, sagt der hessische Minis­ter­prä­sident Roland Koch im Gespräch mit der Frank­furter Allge­meinen. Diese Fragen beträfen „ganz handfest: Wie hat sich die Infor­ma­ti­ons­sparte des ZDF in den letzten sieben, acht Jahren entwi­ckelt? Können wir im Wettbewerb mit anderen damit zufrieden sein?“ Koch führt an, dass „Heute“ seit 2002 26 Prozent seiner Zuschauer verloren habe und jetzt hinter „Tages­schau“ und der RTL-Sendung nur noch auf Platz 3 liege: Was haben Sie gegen Nikolaus Brender? (frei zugänglich)

Im Kommentar schreibt Stefan Nigge­meier, der auch das Interview geführt hat, es sei kein Zufall, dass Roland Koch versucht, die Ausein­an­der­setzung zwischen der Union und dem ZDF zu einer Debatte um Detail­fragen zu machen, von denen Koch bewusst einige wichtige übersehe: „In Wahrheit geht es um das große Ganze: Verhandelt wird da gerade nichts weniger als die Frage, welchen Einfluss die Politik in Zukunft auf das Personal des öffentlich-recht­lichen Rundfunks hat“: Es geht ums Prinzip (frei zugänglich)