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Fall Argento und Bennett – MeToo-Debatte war eigentlich abgeflaut

„Ein Motiv etwas zu leaken, könnte immer auch sein, andere diskre­di­tieren zu wollen.“ Jürgen Schmieder äußert sich in der Süddeut­schen Zeitung zu den Vorwürfen um Argento und Bennett. "Ich habe mich geschämt und hatte Angst"

(frei zugänglich)

Jens Jessen fragt in der ZEIT (Titel „Ein Fall von Heuchelei“, Ausgabe Nr. 35 vom 23.8.2018, S. 35) zu den Anschul­di­gungen gegen die Schau­spie­lerin Asia Argento, ob hier nicht ein „morali­scher Wider­spruch“ vorliegen würde und ob der eine Fall den anderen relati­viere. Die beiden Fälle, ihre Anschul­di­gungen gegen Weinstein, und die nun gegen sie selbst erhobenen Anschul­dungen seien, so Jessen „nicht im Geringsten geeignet…sich gegen­seitig zu belichten.“ Aber beide Fälle würden, so heißt es weiter: „ein Licht auf die seeli­schen und finan­zi­ellen Abhän­gig­keiten, die intimen Verstri­ckungs­ver­hält­nisse der Filmwirt­schaft“ werfen. (print, paid)