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Weltweite Medienkrise: „Die fetten Jahre sind vorbei“

Das Handels­blatt meldet einen „unschönen Jahres­auftakt für die Märchen­fabrik“. Walt Disney habe im ersten Quartal 2009 durch die Wirtschafts­krise und den teuren Konzern­umbau einen Gewinn­ein­bruch von fast 50 Prozent hinnehmen müssen, besonders hart habe es die Filmsparte sowie die Vergnü­gungs­parks getroffen. Der Überschuss sei um 46 Prozent auf 613 Mio. Dollar einge­brochen, der Umsatz um sieben Prozent auf knapp 8,1 Mrd. Dollar (6,0 Mrd Euro) gefallen: Disney rutscht weiter in die Krise (frei zugänglich)

Die Umsätze der 50 größten Medien­kon­zerne der Welt stagnieren, meldet epd Medien unter Berufung auf das Ranking des Instituts für Medien- und Kommu­ni­ka­ti­ons­po­litik, das die Umsatz­stärke der Medien­kon­zerne abbildet. An der Spitze stehe Time Warner mit 32 Mrd. Euro, Bertelsmann komme mit 16 Mrd. auf Rang sieben. Im Geschäftsjahr 2008 hätten die Unter­nehmen zusammen 362,03 Milli­arden Euro umgesetzt, nachdem ihr Gesamt­umsatz im Vorjahr bei 360,88 Milli­arden Euro gelegen habe: Umsätze der 50 führenden Medien­kon­zerne stagnieren (frei zugänglich)

Direkt zur Tabelle auf den Seiten des Instituts für Medien- und Kommu­ni­ka­ti­ons­po­litik: Ranking – Die 50 größten Medien­kon­zerne 2008 (frei zugänglich)

Wie sich die Wirtschafts­krise sich in diesem Jahr auch auf der Mip-TV, der weltweit größten Messe für den Handel mit Fernseh­rechten, bemerkbar machte, beschreibt Tilmann Gangloff in einem jetzt online gestellten großen Bericht bei epd Medien. Danach hätten die Organi­sa­toren nur noch 11.000 Ein- und Verkäufer regis­triert, 15 Prozent weniger als im Vorjahr: Die fetten Jahre sind vorbei (frei zugänglich)