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ZDF-Intendant Schächter: Erstaunt über „einige Formen neuer Forderungen“

Im epd-Interview fragt Volker Lilienthal ZDF-Intendant Markus Schächter: „Für erfolg­reiche Programme brauchen Sie gute Produ­zenten. Die aber fordern eine bessere Betei­ligung an den erarbei­teten Rechten, auch der Gesetz­geber will es so. Wo stehen die Verhand­lungen?“ Schächter antwortet, das ZDF mache den Produ­zenten „durchaus Angebote – aller­dings nach dem Grundsatz ,rights follow risks‘.“ Die Produ­zenten müssten sich für den Erhalt zusätz­licher Verwer­tungs­rechte auch adäquat an den damit verbun­denen Risiken und antei­ligen Kosten betei­ligen. „Für ein Programm, das zu 100 Prozent von uns finan­ziert ist – plus die Gewinn­marge für den Produ­zenten – kann man nicht bei jeder neuen Nutzungsform einen satten Aufschlag kassieren wollen.“ Das ZDF habe mehr als alle anderen Sender in Deutschland die Rechte der Produ­zenten immer respek­tiert, sie ihnen bei den Auslands- und Kinorechten „am weitesten entge­gen­ge­kommen“ und sei nach wie vor der größte Einzel­be­steller in Deutschland. 500 Millionen Euro inves­tiere das ZDF alljährlich in Fiction und Dokumen­ta­tionen, während RTL gerade seine Fiction-Redak­tionen abbaue. „Über einige Formen neuer Forde­rungen bin ich schon erstaunt“: Wir setzen die Standards (frei zugänglich)