Wer sich schnell über das Weltgeschehen informieren will, „geht natürlich ins Internet“, schreibt Rüdiger Heimlich im Leitartikel zum Medienforum NRW des Kölner Stadtanzeigers . Doch während die Technik sich in rasendem Tempo entwickele, hinke die Gesetzgebung hinterher. Die Politiker müssten das Problem bald in den Griff bekommen. Immerhin gehe vom 21. Medienforum ein gemeinsamer Impuls von Politik und Medienwirtschaft aus: „Wir müssen schneller werden.“ Ein neues deutsches Pressefusionsgesetz, ein international wirksames Leistungsschutzrecht müssten alsbald geschaffen werden. Schneller als bisher müsse auch die Frage gelöst werden, wie neue Geschäftsmodelle nicht behindert, sondern mit ökonomischem Augenmaß und politischer Weitsicht ermöglicht werden: Politiker sind Teil der Krise (frei zugänglich)
Beim Medienforum sei unbeantwortet geblieben, wie die Sender wieder jüngeres Publikum für das alternde Medium Fernsehen begeistern wollen, schreibt Daniel Bouhs in der Frankfurter Rundschau. Diese Zielgruppe entfliehe einfach „der drohenden Kreativ-Wüste“ bei den Fernsehsendern und stelle sich im Netz ein Best-of von dem zusammen, was die Sender von ihren Angeboten in die digitale Welt heben. Zumindest punktuell hilfe es, Serien und Filme einfach im Netz zum Abruf anzubieten. Ein riesiges Problem dabei aber bleibe, dass bis heute keiner seine Inhalte nur für das Netz produzieren könne: Deutschland sucht… das Top-TV (frei zugänglich)
Unter dem Motto „Reichweitenmessung in der Währungskrise“ hätten am Dienstagvormittag Medien- und Media-Experten über die Zukunft der TV-Einschaltquote diskutiert, schreibt Thomas Lückerath bei DWDL.de. Man sei ergebnisoffen auseinander gegangen, selbst ein Blick in die USA gebe keinen wirklichen Rat: Die Zukunft der TV-Quote – ein weltweites Problem (frei zugänglich)