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Pressemitteilung

Deutscher Filmförderfonds: Bundeshaushalt 2015 sieht für DFFF 50 Mio. Euro vor

Berlin, 3. Juli 2014 – Die Allianz Deutscher Produ­zenten – Film & Fernsehen bedauert außer­or­dentlich, dass für den Deutschen Filmför­der­fonds (DFFF) nach 60 Mio. € in diesem Jahr im gestern im Bundes­ka­binett verab­schie­deten Regie­rungs­entwurf des Bundes­haus­halts 2015 nur noch 50 Mio. € vorge­sehen sind. Die Produ­zen­ten­al­lianz begrüßt deshalb die Äußerung der Beauf­tragten der Bundes­re­gierung für Kultur und Medien, Staats­mi­nis­terin Monika Grütters, sie wolle sich bei den Haushalts­be­ra­tungen dafür einsetzen, dass der Fördertopf künftig wieder mit jährlich 60 Millionen Euro ausge­stattet wird.

Die Produ­zen­ten­al­lianz vertraut auf die Haushalts- und Kultur­po­li­tiker der Großen Koalition aus CDU, CSU und SPD, die Zukunfts­fä­higkeit des bewährten wirtschafts- und kultur­po­li­ti­schen Instru­men­ta­riums des DFFF in der Größen­ordnung von mindestens 60 Mio. Euro pro Jahr zu sichern. Nur so kann die sieben­jährige Erfolgs­ge­schichte dieser extrem effek­tiven Wirtschafts­för­de­rungs­maß­nahme fortge­schrieben werden, die seit 2007 durch Zuschüsse von 420 Mio. Euro Inves­ti­tionen für die Filmpro­duktion in Höhe von rund 2,5 Milli­arden Euro allein in Deutschland ermög­licht hat. Der DFFF ist entscheidend für die inter­na­tionale Konkur­renz­fä­higkeit des Filmstandorts Deutschland, bildet die Voraus­setzung für die Herstellung inter­na­tio­naler (Ko-) Produk­tionen in Deutschland und trägt auch maßgeblich zur Finan­zierung ambitio­nierter deutscher Filmpro­jekte bei.

Die Allianz Deutscher Produ­zenten – Film & Fernsehen ist die maßgeb­liche Inter­es­sen­ver­tretung der deutschen Produ­zenten von Film-, Fernseh- und anderen audio­vi­su­ellen Werken. Sie vereint ca. 220 Produk­ti­ons­un­ter­nehmen aus den Bereichen Animation, Dokumen­tation, Kinofilm, TV-Enter­tainment, TV-Fiktion und Werbung.