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Filmfest München: CSU-Filmgespräch

Es sei ein bisweilen durchaus wortreich geführter Wettstreit gewesen zwischen der Haupt­stadt­region Berlin-Brandenburg, die sich insbe­sondere dank Studio Babelsberg zur ersten deutschen Anlauf­stelle für inter­na­tionale Großpro­duk­tionen entwi­ckelt habe, und der bayeri­schen Landes­haupt­stadt, berichtet Blickpunkt:Film. Einst Mittel­punkt der deutschen Filmbranche, könne sich München in puncto Glamour seit einigen Jahren nur schwer mit der Bundes­haupt­stadt messen. Über Ursachen und mögliche Gegen­maß­nahmen hätte anlässlich des Filmfestes München unter Moderation von Eberhard Sinner ein prominent besetztes Panel diskutier: Mehr Hollywood nach München
In der Süddeut­schen Zeitung zitiert Tobias Kniebe Bernd Eichinger, der der Welt erkläre, warum Hollywood nur in Berlin dreht: „Es wird kein großer Film nach München kommen, außer Sie scheißen ihm die Kohle zu“. Selbst wenn CSU und Staats­re­gierung zum „verstärkten Kohle­scheißen“ bereit wären, habe Eichinger weiter analy­siert, sei ein Interesse inter­na­tio­naler Großpro­du­zenten dennoch „fraglich“. Die Bavaria Studios hätten ohnehin nicht genügend Kapazi­täten frei, weil fast alle Hallen mit Fernseh­pro­duk­tionen belegt, die Bavaria also "im Fernseh­denken einge­rostet" sei: Ungla­mouröse Wahrheiten (frei zugänglich)