Skip to main content
News

Affäre Heinze/NDR (IV): „Mindestens“ noch zwei Pseudonyme

Das Krisen­ma­nagement des NDR lobt in der Frank­furter Allge­meinen Michael Hanfeld: Seit bekannt ist, dass die ehemalige Fernseh­spiel­chefin des Senders, Doris Heinze, unter Pseudonym Drehbücher hat schreiben lassen, gehe der Sender dem Verdacht „Punkt für Punkt nach und sieht zu, mit der Veröf­fent­li­chung der Zwischen­er­geb­nisse Schritt zu halten“. „Punkt für Punkt“ heiße in diesem Fall Pseudonym für Pseudonym. Das Pseudonym für Doris Heinzes Ehemann Claus Strobel habe „Niklas Becker“ gelautet, das für sie selbst  „Marie Funder“. Dass die Anzahl der getürkten Identi­täten nun vollständig wäre, dürften wir hingegen wohl kaum annehmen, der NDR fahnde nach weiteren Alias­namen, es gebe mindestens zwei weitere: Es kann nur eine geben (frei zugänglich)

Der ARD-Vorsit­zende Peter Boudgoust habe das Verhalten der suspen­dierten NDR-Fernseh­film­chefin Doris J. Heinze scharf verur­teilt, berichtet die Welt. Es sei eine „große mensch­liche Enttäu­schung“, wenn ein langjäh­riger Mitar­beiter zu solchen Methoden greife, habe Boudgoust gesagt, solche Fälle könnten aber immer wieder vorkommen, es dürfe aber keinen General­ver­dacht geben. ZDF-Intendant Markus Schächter habe gesagt, er gehe davon aus, dass es so einen Fall in seinem Sender nicht gebe:  ARD von Doris J. Heinze „menschlich enttäuscht“ (frei zugänglich)