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Hollywood: „Branche im Umbruch“

Die Hollywood-Studios seien unruhig und rastlos, schreibt Franz Everschor im Film-Dienst, die Großkon­zerne, denen sie gehören, irritiert durch eine schwer kalku­lierbare Wirtschaftslage. Techno­lo­gische und demogra­fische Entwick­lungen hätten zu Umschich­tungen und Neuori­en­tie­rungen des Publikums geführt, von denen noch vor einem Jahrzehnt wenig zu ahnen gewesen sei. Die Branche befinde sich im Umbruch.

„Zahllose Umbeset­zungen in den Chefetagen der Studios“ seien Teil eines tiefer greifenden Struk­tur­wandels in der ameri­ka­ni­schen Film- und Fernseh­in­dustrie, die dabei sei, sich in ein „brand business“ zu verwandeln – tradi­tio­nelle Filmpro­duk­tionen also in die Fabri­kation leicht erkenn­barer Markenware und Franchises zu überführen, schreibt Everschor weiter. In einem solchen Klima sei das Marketing von größerer Bedeutung als die Pflege indivi­du­eller Talente. „Trans­formers“ heiße einer der größten Kinoer­folge der jüngsten Zeit, ein Film, in dem die Technik endgültig über die Story siege: „Nomen est omen. Auch die Filmpro­duktion in Hollywood befindet sich in einem Stadium der Trans­for­mation.“ Deshalb packten die letzten Exponenten eines anspruchs­vol­leren Filmschaffens ihre Sachen: Hollywood wandelt sein Gesicht