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Krüger-Leißner zum Scheitern des FFA-Digitalisierungskonzepts

Die Presse­mit­teilung von Angelika Krüger Leißner, MdB, im Wortlaut:

Richtungsweisende Entscheidung für die flächendeckende Digitalisierung der Kinos

Anlässlich des gestern (17.11.09) bekannt gewor­denen Beschlusses des Präsi­diums der FFA erklärt die filmpo­li­tische Sprecherin der SPD-Bundes­tags­fraktion, Angelika Krüger-Leißner, MdB:

Ich freue mich, dass das Präsidium der Filmför­de­rungs­an­stalt nach dem langen Hin und Her in den Verhand­lungen für eine flächen­de­ckende Digita­li­sierung der Kinos endlich eine Entscheidung herbei­ge­führt hat. Ich beglück­wünsche die in der FFA vertretene Filmbranche zu diesem wichtigen Schritt. Sie hat einen Beschluss gefasst, mit dem der quälenden Hänge­partie ein Ende gesetzt wird. Noch in der vergan­genen Woche hatte ich gefordert, dass den großen Ketten endlich die rote Karte gezeigt wird.

Nun ist der Weg frei für eine neue Initiative. Gemeinsam mit der FFA sollte BKM nun zügig Vorschläge erarbeiten. Sehr bedau­erlich ist aller­dings, dass ein neues Digita­li­sie­rungs­konzept nicht alle Kinos umfassen wird. Geschuldet ist dies der einsei­tigen Aufkün­digung der Branchen­so­li­da­rität durch die im HDF vertre­tenen großen Kinoketten. Der HDF wird nicht umhin kommen, die entstandene Situation in seinen eigenen Reihen zu klären. Die Frage, wessen Inter­essen der HDF vertritt, ist von entschei­dender Bedeutung für die weitere Arbeit der FFA.

Im Interesse des Erhalts unserer vielfäl­tigen Kinoland­schaft müssen wir nun alle Kräfte bündeln, um rasch zu einer Lösung zu kommen. Ich bin bereit, diesen Weg mit aller Kraft zu unter­stützen. Denn die SPD steht für eine flächen­de­ckende Digita­li­sierung der Kinos, die die Struk­turen sichert und an kultu­rellen Kriterien orien­tiert ist.

Zu den Seiten von Angelika Krüger-Leißner, MdB (frei zugänglich)