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Chinesische Raubkopien

Was nach Zulassung und Zensur in den Pekinger Kinos an in- und auslän­di­schen Filmen lande, sei nicht unbedingt das, was man ein anspruchs­volles Programm nennen würde, schreibt Rainer Erd in der Frank­furter Allge­meinen. Aber der chine­sische Raubko­pie­markt biete alles, was das Filmherz begehrt, und er sei  weitaus größer als der legale: Nahezu alles, was das inter­na­tionale Kino anbietet, findet sich in einem großen Raubko­pieladen im Pekinger Diplo­ma­ten­viertel zum Preis von 1,20 Euro bis 1,50 Euro.“ Jahr für Jahr würden in China neben den 3,5 Millionen legalen DVDs vermutete 2,7 Milli­arden illegale Filmpro­dukte herge­stellt, der Anteil legaler Produktion betrage nur dreizehn Prozent. Die mit dem Handeln illegaler DVDs gemachten Gewinne überstiegen die aus dem Drogen­handel: Das trüge­rische Stinken der Hühner (frei zugänglich)