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ARD-Hauptversammlung: „Sie bewegt sich doch“

„Und sie bewegt sich doch, die ARD“: Auf ihrer Haupt­ver­sammlung in Berlin hätten die Inten­danten neue Regeln zur Zusam­men­arbeit mit unabhän­gigen Produ­zenten beschlossen, schreibt Peer Schader in der Frank­furter Allge­meinen. Unter anderem sollen Produ­zenten künftig, wenn sie sich finan­ziell an Auftrags­pro­duk­tionen betei­ligen, Programme auch selbst verwerten können. Von der ARD einbe­haltene Rechte, die bisher nicht genutzt wurden, sollen zur Verwertung freige­geben werden, sofern die Produ­zenten die Rundfunk­an­stalten an den Erlösen teilhaben lassen: Sie wollen junge Leute (FAZ, 3.12.2009, Nr. 281 / Seite 39 – Medien)

Die ARD-Inten­danten hätten sich mit der Produ­zen­ten­al­lianz auf eine stärkere Erlös­be­tei­ligung verständigt, schreibt Torsten Landsberg in der Mittel­deut­schen Zeitung. Darüber hinaus verzichte die ARD darauf, grund­sätzlich alle Rechte an den Auftrags­pro­duk­tionen zu übernehmen. Dies sei die „weitrei­chendste Verbes­serung der Vertrags- und Arbeits­kon­di­tionen für deutsche Produk­tionen seit sehr langer Zeit“, zitiert die MZ Alexander Thies, Vorstands­vor­sit­zender der Produ­zen­ten­al­lianz: Knappe Kasse beschleunigt Arbeits­teilung (frei zugänglich)