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Christine Strobl im Interview: „Babylon Berlin ist erst der Anfang“

In den Stutt­garter Nachrichten spricht Tim Schleider mit der ARD Degeto-Geschäfts­füh­rerin Christine Strobl über die Zukunft des Fernsehens und der Branche sowie über ihre persön­lichen Ziele. Darin wurde auch die von ARD Degeto kofinan­zierte Serie „Babylon Berlin“ thema­ti­siert. Dazu äußert Christine Strobl: „Natürlich hat ein großer Teil der Zuschauer sich nach den ersten Folgen die weitere Geschichte sofort in der ARD-Mediathek angeschaut und damit dort die Abruf­zahlen in neue Dimen­sionen getrieben. Und damit zeigt sich, dass wir mit den richtigen Stoffen auch im öffentlich-recht­lichen Programm jenes Publikum erreichen können“. Angesprochen auf die Nachfolge des SWR-Inten­danten Peter Boudgoust äußert sie: „nun trauen einige mir offenbar zu, diese große Rundfunk­an­stalt sogar leiten zu können. Aber ich stehe für diesen Posten nicht zur Verfügung. Es gehört zu den Kernauf­gaben des Südwest­rund­funks, die Landes­re­gie­rungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz journa­lis­tisch kritisch zu begleiten. Und Sie wissen, dass ich mit dem stell­ver­tre­tenden Minis­ter­prä­si­denten von Baden-Württemberg verhei­ratet bin. Es gibt zwar kein Gesetz, das meine Kandi­datur als SWR-Inten­dantin verbietet. Aber sie wider­spräche bei dieser sehr spezi­ellen Konstel­lation meiner Auffassung von der nötigen Distanz zwischen öffentlich-recht­lichem Rundfunk und Politik.“ „Babylon Berlin ist erst der Anfang“

(nicht frei zugänglich/ vom 22.1.2019)