Skip to main content

Hannelore Kraft gegen Werbung bei Öffentlich-Rechtlichen

Zum Auftakt des 23. Medien­forums NRW habe sich Nordrhein-Westfalens Minis­ter­prä­si­dentin Hannelore Kraft für ein werbe­freies öffentlich-recht­liches Fernsehen einge­setzt, berichtet Spiegel online: „Ich plädiere dafür, dass der öffentlich-recht­liche Rundfunk ab 2017 ganz ohne Werbung sendet.“ Kraft sei überzeugt, das werde sein Profil schärfen und sich auch stabi­li­sierend auf die Rundfunk­ordnung auswirken: Kraft für Werbe­freiheit bei ARD und ZDF (frei zugänglich)

Die WDR-Inten­dantin und ARD-Vorsit­zende Monika Piel habe dazu gesagt, sie habe kein Problem mit dem Wegfall der Werbung im öffentlich-recht­lichen Programm, schreibt Anne Burmer im Kölner Stadt­an­zeiger. Entscheidend sei für Piel jedoch, dass die Einnah­me­aus­fälle kompen­siert werden müssten. Piel habe darauf verwiesen, dass Werbung bei ARD und ZDF nur 5,1 Prozent des gesamten Marktes ausmache: Kraft fordert den Werbe­ver­zicht (frei zugänglich)

Hinter dem Plan stehe Krafts Medien­staats­se­kretär MarcJan Eumann, heißt es in der Süddeut­schen Zeitung. „Ich verfolge dieses Ziel“, habe Eumann mitge­teilt. Sicher sei, dass die Werbe­freiheit für die Öffentlich-Recht­lichen seit Jahren disku­tiert wird „und ebenso verlässlich doch nicht umgesetzt“: Ein Ausfall, der sich auszahlt (SZ vom 21.06.2011)