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Monika Piel über Degeto: „Möglich wäre zum Beispiel, einen Notproduktionstopf zu gründen“

Monika Piel, ARD-Vorsit­zende und WDR-Inten­dantin, hat Michael Hanfeld für die Frank­furter Allge­meine ein ausführ­liches Interview gegeben, in dem es vor allem um Rundfunk­ge­bühren und deren Verwendung geht. Zwar sagte sie: „Wir streben keine Erhöhung an“, aber sie wies auch darauf hin, „dass auch wir mit Lohn- und Gehalts­stei­ge­rungen, steigenden Energie­kosten et cetera konfron­tiert sind“. Am Ende fragt Hanfeld nach der aktuellen Situation bei der Degeto: „In der Branche wird befürchtet, dass kleine und mittlere Produ­zenten nun eingehen könnten.“ Piel antwortet, dass erst nach der Unter­su­chung, „wie es zu dieser überplan­mä­ßigen Auftrags­vergabe“ die Frage nach den Auswir­kungen auf die Produ­zen­ten­land­schaft beant­worten lasse: „Fest steht, dass wir alles tun wollen, damit kleinere Produk­ti­ons­firmen darunter nicht leiden müssen. Möglich wäre zum Beispiel, einen Notpro­duk­ti­onstopf zu gründen, aus dem wir Aufträge bezahlen.“ Wir bleiben unter der Kosten­stei­gerung (frei zugänglich; FAZ, 27.09.2011, Nr. 225 / Seite 33 – Medien)