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Öffentlich-rechtlicher Jugendkanal: „Jugendliche nicht allein mit der RTL-ProSieben-Sat.1-MTV-Soße sozialisieren“

Seit Jahr und Tag mache sich SWR-Intendant Peter Boudgoust für einen öffentlich-recht­lichen Jugend­kanal stark, und hätte seine Ära als ARD-Vorsit­zender ausnahms­weise zwölf Monate länger gedauert, es gäbe das Angebot für Jugend­liche wohl schon, schreibt Tilmann P. Gangloff im Kölner Stadt­an­zeiger. „Wenn Sie heute an eine Realschule gehen und fragen, welchen Beruf die Jugend­lichen lernen wollen, dann antwortet wahrscheinlich die Hälfte Superstar. Und die andere Hälfte will Topmodel werden,“ habe Boudgoust vor dem SWR-Rundfunkrat gesagt und gefordert, die Jugend­lichen dürften „nicht allein mit der RTL-ProSieben-Sat.1-MTV-Soße sozia­li­siert werden, nur damit dem RTL-Format »Raus aus den Schulden« nicht der Nachschub ausgeht.“ Der Jugend­kanal sei am Wider­stand des WDR geschei­tertt, nun beschäf­tigten sich auch die Rundfunkräte mit dem Thema: Mehr als Kika und Musikan­ten­stadl (frei zugänglich)