Skip to main content
News

Stefan Arndt: „Filme brauchen mehr denn je einen starken Produzenten“

Im Interview mit der Süddeut­schen Zeitung (Samstags­ausgabe) spricht X-Filme-Gründer Stefan Arndt über seinen Rückzug aus der Geschäfts­führung, dreiste Banker und die Frage, welche deutschen Filme die Welt braucht: Es sei nicht so, „dass der Produzent in Deutschland sehr geachtet oder unter­stützt wird. Wenn ich nur an die Kämpfe mit dem Finanzamt denke, die einem das Leben zur Hölle und aus Produ­zenten Zahlen­ver­walter machen. Filme brauchen mehr denn je einen starken Produ­zenten, und ich bin das. Ich will produ­zieren, und ich will auch Produ­zen­ten­filme machen.“ Auf eine Frage nach der Wirtschafts- und Medien­krise sagt Arndt, die Krise werde jetzt von allen Leuten benutzt, um die kleineren Filme an den Rand zu drängen. „Für mich ist es gerade schwie­riger, einen 1,8 Millionen-Film mit einem super­be­rühmten Haupt­dar­steller zu finan­zieren als "Das weiße Band" mit einem Budget von zwölf Millionen“: „Die lassen uns gegen die Wand fahren“ (frei zugänglich, SZ vom 19.12.2009, Seite 21 – Medien)