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IPTV: US-Fernsehmarkt vor einem der größten Umbrüche seiner Geschichte

Der ameri­ka­nische Fernseh­markt stehe vor einem der größten Umbrüche seiner Geschichte, schreiben Andrea Rungg und Felix Wadewitz in den Financial Times Deutschland. Apple habe einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge mit CBS und Disney Partner für ein eigenes TV-Angebot gefunden, die bereit seien, ihre Inhalte gegen Gebühren über Apples iTunes abzuspielen. Im November habe es geheißen, Apple könnte einen monat­lichen Abopreis von rund 30 $ verlangen: Apple pflügt TV-Markt um (frei zugänglich)

Apple gehe um die weitere Diver­si­fi­zierung des Geschäftes, um die Erschließung keimender, Profit verspre­chender Märkte, berichtet Spiegel online. Die US-TV-Landschaft habe sich schon ein gutes Stück vom Sender-Fernsehen mit festen Programm­schemata wegent­wi­ckelt. Bei der VOD-Plattform Hulu.com dürften 2010 bereits 1,14 Milli­arden Dollar für über das Internet vertriebene TV- und Filmin­halte ausge­geben werden. Der Markt scheine also mehr als bereit, über das Internet, das fast flächen­de­ckend breit­bandig ausgebaut ist, den Kabel-TV-Firmen Konkurrenz zu machen. Zumal der Trend hin zum Produ­zen­ten­fern­sehen, zur Direkt­ver­marktung von TV-Inhalten gehe.

Hierzu­lande ändere all das erst einmal nichts, für deutsche Inter­net­nutzer und TV-Freunde werde auch diese Nachricht wieder auf absehbare Zeit unrelevant bleiben, heißt es bei Spiegel online weiter: Der hiesige Markt hinke der Entwicklung in Sachen IPTV um etliche Jahre hinterher, unter anderem, weil die Bereit­schaft der Konsu­menten, über die GEZ-Zwangs­gebühr für ARD und ZDF hinaus für TV-Inhalte zu bezahlen, „äußerst gering ausge­prägt“ sei: Apple will Vertriebs­kanal für Internet-TV werden (frei zugänglich)

Zum Bericht beim Wall Street Journal: Apple TV-Service Proposal Gets Some Nibble