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WDR-Intendantenwahl: „Offene Wahl ohne Empfehlung“

Wenn an diesem Mittwoch gegen elf Uhr der Rundfunkrat des WDR zur Wahl des neuen Inten­danten zusam­men­tritt, dann werden sich die Türen hinter den 48 Mitgliedern für eine ziemlich lange Weile schließen, schreibt Hans Hoff in der Süddeut­schen Zeitung. Sieben Stunden habe die Rundfunk­rats­vor­sit­zende Ruth Hieronymi für die Gesamt­pro­zedur angesetzt. In der Zeit wolle sie zuerst einen Bericht aus der Findungs­kom­mission geben, danach sollen sich die drei Kandi­daten vorstellen. Erst wenn ausrei­chend disku­tiert wurde, gehe es zur Abstimmung. Und sei die einmal gestartet, stehe am Ende zwangs­läufig ein neuer Intendant. „Wir haben eine offene Wahl ohne Empfehlung“, heiße es. Aber es dränge sich der Verdacht auf, dem Rundfunkrat könne an einem schwachen Kandi­daten gelegen sein: Intendant aus der Losbude (frei zugänglich)