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Tom Buhrow zum WDR-Intendanten gewählt

Tom Buhrow sei der neue Intendant des Westdeut­schen Rundfunks (WDR), meldet Spiegel online. Der Rundfunkrat habe den „Tagesthemen“-Moderator am Mittwoch mit 41 von 47 Stimmen zum Chef der größten Anstalt der ARD gewählt. Der 54-Jährige folge auf Monika Piel, die Ende Januar überra­schend aus gesund­heit­lichen Gründen ihren Rücktritt angekündigt hatte: Neuer Senderchef: WDR kürt Tom Buhrow zum Inten­danten (frei zugänglich)

Nur vier Stimmen habe der Mitkan­didat Jan Metzger, der derzeitige Intendant von Radio Bremen, erhalten, schreibt Oliver Jungen in der Frank­furter Allge­meinen, und gar nur zwei Stimmen seien auf Stefan Kürten von der Europäi­schen Rundfunk­union (EBU) entfallen. Beide seien damit öffentlich blamiert, obwohl sie im Gegensatz zu Tom Buhrow Manage­men­t­er­fahrung mitge­bracht hätten: Wir sind schon digital (frei zugänglich)

„Der Rundfunkrat hat gekreißt an diesem regne­ri­schen Mittwoch, und heraus­ge­kommen ist ein neuer Intendant“, schreibt Hans Hoff in der Süddeut­schen Zeitung. Tom Buhrow moderiere seit 2006 die Tages­themen und sehe auch mit seinen 54 Jahren immer noch ein bisschen aus, als wolle er nun aber bald aus dem Småland abgeholt werden. Buhrow sei im ersten Wahlgang gewählt worden, und die Wahl sei „in etwa so spannend wie eine durch­schnitt­liche Folge der ‚Linden­straße‘“ gewesen: Hoffen auf den Merkel-Effekt (frei zugänglich)

Das Betriebs­klima sei mies, die Vormacht­stellung innerhalb der ARD in Gefahr, schreibt Anne Burgmer im Kölner Stadt­an­zeiger. Auf den neuen WDR-Inten­danten Tom Buhrow warte „ein Berg an Heraus­for­de­rungen“. Bei wichtigen Perso­nal­ent­schei­dungen sei Diplo­matie gefragt: Herku­les­aufgabe für Tom Buhrow (frei zugänglich)