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Monika Grütters neue Kulturstaatsministerin

Berlins stell­ver­tre­tende CDU-Landes­chefin Monika Grütters werde neue Kultur­staats­mi­nis­terin, meldet die Berliner Zeitung. Grütters gelte als eine der engagier­testen Fürspre­che­rinnen der Haupt­stadt-Kultur und habe angeblich einen guten Draht zu Merkel: Berli­nerin Grütters neue Kultur­staats­mi­nis­terin (frei zugänglich)

Kein anderer Name sei in den Speku­la­tionen um die Nachfolge Bernd Neumanns so häufig genannt worden, schreibt Jens Bisky in der Süddeut­schen Zeitung. Monika Grütters habe schon lange als „Senkrecht­star­terin“ und Hoffnung der Berliner CDU gegolten, jetzt werde sie Kultur­staats­mi­nis­terin. Grütters scheine bestens vorbe­reitet, „ doch genau deswegen wird man ihr nicht viel Zeit geben“: Senkrecht gestartet, konse­quent gelandet (frei zugänglich)

Jenseits der Berliner Stadt­grenzen habe man von Monika Grütters noch nicht viel mitbe­kommen, schreibt Ralf Döring  in der Neuen Osnabrücker Zeitung, „der Ausschuss für Kultur und Medien des Bundes­tages arbeitet eher im Stillen“. In Berlin scheine sie dagegen wohlge­litten zu sein. nicht nur die Kanzlerin möge sie, auch die Haupt­stadt­presse gehe „ausge­sprochen wohlwollend“ mit der gebür­tigen Münste­ra­nerin um. Was Grütters aber viel mehr für das Amt präde­sti­niere: „Sie verbindet politi­schen Pragma­tismus mit einer im besten Sinne bürger­lichen Bildung. Als sei sie die Schnitt­menge aus Julian Nida-Rümelin und Bernd Neumann“: Es lebe die Hochkultur (frei zugänglich)

Mit Monika Grütters als neuer Kultur­staats­mi­nis­terin „folgt auf den Macht­men­schen Bernd Neumann eine Frau, die aus der Kultur kommt“, schreibt Frederik Hanssen im Tages­spiegel. Die Wahlber­li­nerin werde in der Szene für Kompetenz und Begeis­te­rungs­fä­higkeit geschätzt. Die Aufgaben, die Monika Grütters erwarten, seien „denkbar ungla­mourös“: Da sei die Reform des Urheber­rechts, das gehe es um die Verbes­serung der finan­zi­ellen Grundlage für die Künst­ler­so­zi­al­kasse und die Reform des Filmför­der­ge­setzes, das bis heute nicht an die Digita­li­sierung samt neuen Verwer­tungs­medien für bewegte Bilder angepasst sei: Die Szene schätzt die CDU-Politi­kerin Monika Grütters (frei zugänglich)

Bei Welt online schreibt Eckhard Fuhr, Monika Grütters beherrsche ihr Handwerk und stehe für Konti­nuität: Bei Monika Grütters ist die Kultur in guten Händen (frei zugänglich)

„Monika Grütters ist am Ziel“, kommen­tiert Harry Nutt in der Berliner Zeitung. Vor allem in ihrer politi­schen Leiden­schaft unter­scheide sie sich von ihrem Amtsvor­gänger. Was Bernd Neumann mit „seiner jovialen, aber verläss­lichen Art“ für die Kultur und ihre Insti­tu­tionen erreicht hat, werde Grütters nun mit einer ihr eigenen Mischung aus Augenmaß und Tempe­rament fortsetzen müssen: Die Zeit ist reif für Grütters (frei zugänglich)