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PRESSEMITTEILUNG

Gabriele M. Walther mit dem Carl Laemmle Produzentenpreis 2025 geehrt / Der Carl Laemmle Talentpreis 2025 geht an den Produzenten Gerrit Klein

Berlin/Laupheim, 19. September 2025 – Für ihr vielsei­tiges und beein­dru­ckendes Schaffen als Produ­zentin und Drehbuch­au­torin wurde Gabriele M. Walther heute im Rahmen einer feier­lichen Gala im Schloss Großlaupheim für ihre außer­ge­wöhn­liche Vielsei­tigkeit, ihren unter­neh­me­ri­schen Mut und ihren prägenden Beitrag zum deutschen Anima­ti­onsfilm mit dem Carl Laemmle Produ­zen­ten­preis geehrt. Erstmals in diesem Jahr kamen die Nominie­rungen für den Ehren­preis aus den Sektionen der Produk­ti­ons­al­lianz. Zudem wurde erstmals der Carl Laemmle VFF Talent­preis an den Produ­zenten Gerrit Klein verliehen.

„Gabriele Walther zeichnet sich nicht nur durch ihre kreative Kraft, sondern auch durch außer­ge­wöhn­liche unter­neh­me­rische Risiko­be­reit­schaft aus. Immer wieder hat sie Projekte reali­siert, die Mut zum Neuen erfor­derten – seien es ambitio­nierte Kinopro­duk­tionen, die Etablierung neuer Anima­ti­ons­marken oder eigen­fi­nan­zierte Pilot­pro­jekte“, so ein Auszug aus der Jurybe­gründung.

Die mit den Produzent:innen Wiebke Andresen (Letterbox Film), Christian Beetz (Beetz Brothers Film) und Jean-Young Kwak (Amalia Film) sowie Moderator Louis Klamroth („Hart aber fair“) und Filmmäzen Adrian Kutter (Gründer Biber­acher Festspiele) hochka­rätig besetzte Jury würdigt mit Gabriele M. Walther eine Produ­zentin, „die mit Pionier­geist, kreativer Kraft und der Förderung von Frauen in der Medien­branche den Geist Carl Laemmles in beson­derer Weise weiter­trägt.“

Für die Jury sprach die Geschäfts­füh­rerin und Produ­zentin der Amalia Film GmbH Jean-Young Kwak: „Ihr unerschüt­ter­licher Glaube an die Kraft guter Geschichten und ihr unter­neh­me­ri­scher Weitblick haben ihr ermög­licht, Trends frühzeitig zu erkennen und die deutsche Film- und Fernseh­land­schaft nachhaltig zu prägen. Ihre Bereit­schaft, kreative Risiken einzu­gehen und neue Wege zu beschreiten, ist beispielhaft und trägt entscheidend zu ihrem außer­ge­wöhn­lichen Erfolg bei.“

Der Filmpro­duzent Bernhard zu Castell, Chief Distri­bution Officer und Geschäfts­führer LEONINE Studios, ehrte die Preis­trä­gerin in seiner Laudatio: „Gabriele Walther hat nicht nur die deutsche Filmwelt mit ihren Werken berei­chert, sondern mit einer Kraft, die nur aus ehrlicher Überzeugung und Begeis­terung erwächst, einen nachhal­tigen Einfluss auf die gesamte Branche ausgeübt.“

Preis­trä­gerin Gabriele M. Walther betonte in ihrer Dankesrede: „Ich versuche Verän­de­rungen herbei­zu­führen, das verbindet mich mit Carl Laemmle. Diesen Ehren­preis teile ich mit allen Frauen in der Branche. Ich danke meinem wunder­baren Team und all meinen lanjäh­rigen Wegge­fähr­tinnen und Wegge­fährten.“

Michelle Münte­fering, CEO und Sprecherin des Gesamt­vor­stands der Produk­ti­ons­al­lianz: „Gabriele Walther ist eine produ­zen­tische Wegbe­rei­terin mit enormer Kreati­vität und unerschüt­ter­lichem Mut und steht damit in der Tradition des Namens­gebers dieses Preises, Carl Laemmle. Ihre außer­ge­wöhn­liche unter­neh­me­rische Kraft hat die deutsche Filmwirt­schaft verändert und gerade für Prozen­tinnen Türen geöffnet, die lange verschlossen schienen. Sie engagiert sich nachhaltig für die Sicht­barkeit und Förderung von Frauen in der Medienwelt und gestaltet damit deren Zukunft maßgeblich mit.“

Ingo Bergmann, Oberbür­ger­meister der Stadt Laupheim: „Die heutige Verleihung des Carl-Laemmle-Produ­zen­ten­preises war ein beson­derer Moment für unsere Stadt. Wir haben das Andenken an Carl Laemmle gewürdigt und mit Gabriela M. Walter eine Produ­zentin für ihr beein­dru­ckendes Lebenswerk geehrt. Ich gratu­liere Frau Walter herzlich zu dieser Auszeichnung und danke allen Betei­ligten für einen rundum gelun­genen Abend.“

Der tradi­ti­ons­reiche Carl Laemmle Produ­zen­ten­preis wird im Jahr 2025 erstmals um eine zukunfts­ori­en­tierte Kategorie erweitert: Aufstre­bende Produzent:innen werden künftig mit dem von der VFF Verwer­tungs­ge­sell­schaft der Film- und Fernseh­pro­du­zenten gestif­teten Carl Laemmle VFF Talent­preis ausge­zeichnet. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und beinhaltet eine zweijährige Förder­mit­glied­schaft in der Produk­ti­ons­al­lianz, die Zugang zu Netzwerken, Veran­stal­tungen und filmpo­li­ti­schen Diskursen eröffnet.

Der Preis­träger des Carl Laemmle VFF Talent­preises 2025 ist Gerrit Klein, Geschäfts­führer Giganten Film Produk­tions GmbH, für den Spielfilm „Vier minus drei“.

Stell­ver­tretend für die Jury überreichte der Moderator Louis Klamroth den Carl Laemmle VFF Talent­preis: „Mit VIER MINUS DREI reali­siert Gerrit Klein einen Film, der persön­liche Betrof­fenheit, unter­neh­me­ri­sches Risiko und künst­le­rische Verant­wortung eindrucksvoll vereint. Er ermög­licht die Adaption einer realen Verlust­ge­schichte, verhandelt komplexe Rechte­fragen und wahrt dabei stets die künst­le­rische Integrität des Projekts. Eine Produ­zen­ten­leistung, die beein­dru­ckend ist und Maßstäbe setzt.“

Dazu Jennifer Stahl, Geschäfts­füh­rerin der Carl Laemmle Produ­zen­ten­preis UG und der Produk­ti­ons­al­lianz Campus: „Der Carl Laemmle VFF Talent­preis ist ein echter Booster für den produ­zen­ti­schen Nachwuchs und eine kluge Inves­tition in die Zukunft unserer Branche. Mit dem Preis fördern wir Produzent:innen, die erste Produk­tionen erfolg­reich umgesetzt haben und nun den langen Atem für die nächsten Schritte brauchen. Die Vernetzung mit Schlüs­sel­fi­guren der Branche und das Schöpfen aus deren Erfah­rungen sind für sie gerade in dieser Phase von unschätz­barem Wert.“

Zur feier­lichen Gala im Schloss Großlaupheim kamen 400 geladene Gäste aus Film, Fernsehen, Politik und Wirtschaft, darunter Ingo Bergmann (Oberbür­ger­meister der Stadt Laupheim), Michelle Münte­fering (CEO und Sprecherin des Gesamt­vor­stands der Produk­ti­ons­al­lianz), Cem Özdemir (Bundes­mi­nister a.D.), Staats­se­kretär Arne Braun (Minis­terium für Wissen­schaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), Jurymit­glied Louis Klamroth (Moderator „Hart aber fair“), die Schauspieler:innen Johannes Heinrichs, Bettina Zimmermann, Kai Wiesinger und Lukas Sauer uvm.

Die Gala wurde von Denne­nesch Zoudé moderiert.

Presse­fotos

Für die Bericht­erstattung von der Gala am 19. September 2025 im Schloß Großlaupheim stehen folgende Presse­fotos (v.l.n.r.) zum Download zur Verfügung (© Thomas Nieder­müller /Getty Images for Carl Laemmle UG):

Gabriele M. Walther
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Ingo Bergmann, Paul Beck, Svenja Vanhoefer, Marius Beck, Jean-Young Kwak, Gerrit Klein, Gabriele M. Walther, Louis Klamroth, Michelle Müntefering, Bernhard zu Castell, Adrian Kutter, Dennenesch Zoudé
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Michelle Müntefering, Bettina Zimmermann, Gabriele M. Walther, Kai Wiesinger, Ingo Bergmann
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Ingo Bergmann, Gabriele M. Walther, Michelle Müntefering
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Michelle Müntefering, Gabriele M. Walther
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Gabriele M. Walther, Gerrit Klein
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Ingo Bergmann, Louis Klamroth, Jean-Young Kwak, Michelle Müntefering, Adrian Kutter, Cem Özdemir
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Alle Infor­ma­tionen zum Carl Laemmle Produ­zen­ten­preis

Zum Carl Laemmle Produ­zen­ten­preis

Der Carl Laemmle Produ­zen­ten­preis wurde erstmals im Jahr 2017 anlässlich des 150. Geburtstags des Filmpio­niers und Erfinders von Hollywood Carl Laemmle durch die Produk­ti­ons­al­lianz gemeinsam mit Carl Laemmles Geburts­stadt Laupheim ins Leben gerufen. Seither wurden zahlreiche renom­mierte Persön­lich­keiten der deutschen Filmbranche ausge­zeichnet: Roland Emmerich (2017), Regina Ziegler (2018), Stefan Arndt (2019), Prof. Nico Hofmann (2020), Dr. Gabriela Sperl (2022), Thomas Kufus (2023) sowie Martin Moszkowicz (2024) gehören zu den Preisträger:innen, die mit ihrem Lebenswerk und ihren wegwei­senden Beiträgen zum deutschen und inter­na­tio­nalen Filmschaffen in Erinnerung bleiben.  Im Jahr 2025 wird zusätzlich erstmals der Carl Laemmle VFF Talent­preis vergeben.

Zur Preis­trä­gerin des Carl Laemmle Produ­zen­ten­preises 2025

Gabriele M. Walther ist geschäfts­füh­rende Gesell­schaf­terin der Caligari Film- und Fernseh­pro­duk­tions GmbH. 1984 gründete sie zusammen mit Ulrich Edel die Ulrich Edel Film Produktion. Mit der Gründung der Caligari Film- und Fernseh­pro­duk­tions GmbH 1986 setzte sie ihre unter­neh­me­rische Karriere mit dem Schwer­punkt Comedy und Animation fort. Sie produ­zierte zahlreiche publi­kums­wirksame Comedy­serien, Kinder­filme, Kinodramen und Dokumen­ta­tionen. Im Segment Animation ist sie mit Produk­tionen wie „Der Kleine Drache Kokosnuss“, „Ritter Rost“, „Prinzessin Lillifee“ und „Felix“ eine der Markt­füh­re­rinnen in Deutschland.

Gabriele M. Walther setzt nicht nur als Geschäfts­füh­rerin und Gesell­schaf­terin der Caligari Film- und Fernseh­pro­duktion erfolg­reich Maßstäbe, sie engagiert sich zudem mit Nachdruck für die Förderung und die Inter­essen von Frauen in der Film- und Fernseh­branche. Anlässlich der Veröf­fent­li­chung der u.a. von ihr initi­ierten „Produ­zen­tin­nen­studie“ kriti­sierte sie einmal mehr die struk­tu­relle Benach­tei­ligung von Produ­zen­tinnen. Mit dem von ihr gegrün­deten Event MEDIVA bringt Gabriele M. Walther seit 2018 Entschei­de­rinnen der Medien­branche zusammen und schafft einen Ort von Frauen für Frauen mit wechselnden Schwer­punkten und Gästen aus Politik, Kultur, Wissen­schaft und Film.

Zum Carl Laemmle VFF Talent­preis

Im Jahr 2025 wurde der Carl Laemmle Produ­zen­ten­preis erstmals um eine zukunfts­ori­en­tierte Kategorie erweitert. Der von der VFF Verwer­tungs­ge­sell­schaft der Film- und Fernseh­pro­du­zenten gestiftete Preis ist mit 15.000 EUR dotiert und zeichnet aufstre­bende Produzent:innen aus, die sich mit ersten Projekten auf dem freien Markt präsen­tieren. Bereits die Nominierung beinhaltet eine zweijährige Förder­mit­glied­schaft in der Produk­ti­ons­al­lianz, die Zugang zu Netzwerken, Veran­stal­tungen und filmpo­li­ti­schen Diskursen eröffnet. Ergänzend nehmen die Nominierten an einem eigens konzi­pierten Rahmen­pro­gramm teil, das den fachlichen Austausch u.a.in einer Master­class mit der/dem Ehrenpreisträger:in  ermög­licht.

Zum Preis­träger des Carl Laemmle VFF Talent­preises 2025

Gerrit Klein, Jahrgang 1991, ist Produzent und Gründer der Giganten Film Produk­tions GmbH. Nach ersten beruf­lichen Erfah­rungen vor der Kamera studierte er Filmpro­duktion an der Filmaka­demie Baden-Württemberg. Ergänzend absol­vierte er eine Weiter­bildung im Produk­ti­ons­ma­nagement am Erich Pommer Institut und studiert aktuell Rechts­wis­sen­schaften an der Univer­sität zu Köln. Sein erster produ­zierter Film, der Dokumen­tarfilm Die Vier Winde, wurde 2021 mit dem Civis Medien­preis ausge­zeichnet. Sein Kinospiel­film­debüt Der Fuchs wurde 2024 mit dem Deutschen Filmpreis ausge­zeichnet. Es folgten u. a. die Kinopro­duk­tionen Rickerl – Musik is höchstens a Hobby und Vier minus Drei.

Zu Carl Laemmle

Carl Laemmle, geb. am 17. Januar 1867 in Laupheim, gehört zu den erfolg­reichsten und innova­tivsten Filmpro­du­zenten seiner Zeit. Mit der Eröffnung der Universal City Studios in Los Angeles am 15. März 1915 begründete er Hollywood, die größte und wichtigste Filmme­tropole der Welt. Bis 1936 produ­zierte er unzählige Filme, darunter „Der Glöckner von Notre Dame“, „Das Phantom der Oper“ oder „Im Westen nichts Neues“, wofür er 1930 den Oscar entge­gennahm. Danach machte Universal mit Filmen wie „Dracula“ und „Franken­stein“ das Genre des Horror­films salon­fähig.

Zur Stadt Laupheim

Laupheim, die Geburts­stadt des Filmpio­niers Carl Laemmle, ist ein wirtschaft­licher Knoten­punkt zwischen Stuttgart, Ulm und dem Bodensee. Bis heute ist Carl Laemmle in Laupheim sichtbar, unter anderem durch einen kunstvoll gestal­teten Carl-Laemmle-Brunnen, einen Carl-Laemmle-Weg, das Carl-Laemmle-Gymnasium und einer eigenen Abteilung im Museum zur Geschichte von Christen und Juden. Seit Beginn des Jahres 2019 steht eine lebens­große Skulptur Laemmles vor dem Eingang des Kultur­hauses. Als Auftakt zur Preis­ver­leihung des Carl Laemmle Produ­zen­ten­preises richtet die Stadt die Laemmle Film- und Kinotage aus, eine Veran­stal­tungs­reihe mit zahlreichen Aktionen, nicht nur für Cineasten.

Zur Produk­ti­ons­al­lianz

Die Produk­ti­ons­al­lianz ist die unabhängige Inter­es­sen­ver­tretung der deutschen Produ­zen­tinnen und Produ­zenten von Film-, Fernseh- und anderen audio­vi­su­ellen Medien. Sie reprä­sen­tiert mit rund 375 Mitgliedern aus den Bereichen Animation, Dokumen­tation, Enter­tainment, Fernsehen, Kino und Werbung die wichtigsten Produk­ti­ons­un­ter­nehmen und ist damit die maßgeb­liche Produ­zen­ten­ver­tretung in Deutschland. Im natio­nalen und inter­na­tio­nalen Rahmen tritt die Produk­ti­ons­al­lianz gegenüber Politik, Verwertern, Tarif­partnern und allen Körper­schaften der Medien- und Kultur­wirt­schaft für die Belange der Produk­ti­ons­un­ter­nehmen ein.

Presse­kon­takte

Stadt Laupheim
Nicole Hörmann, Öffent­lich­keits­arbeit
Tel. 07392 704 177, Mail: nicole.hoermann@laupheim.de
www.laupheim.de

 

Produk­ti­ons­al­lianz
Juliane Werlitz, Presse­spre­cherin und Leitung Kommu­ni­kation
Tel. 030 20 67 088 24, Mail: juliane.werlitz@produktionsallianz.de
www.produktionsallianz.de
www.carl-laemmle-produzentenpreis.de

Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

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