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Berlin, 12.2.2026 – Unter dem Motto „Gemeinsam stärker: Deutsch­lands Filmwirt­schaft im inter­na­tio­nalen Wettbewerb“ begrüßte die CEO und Sprecherin des Gesamt­vor­stands der Produk­ti­ons­al­lianz Michelle Münte­fering beim Deutschen Produ­zen­tentag 2026 rund 650 hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft sowie der natio­nalen und inter­na­tio­nalen Filmwirt­schaft. Mit den Reden von Kultur­staats­mi­nister Wolfram Weimer und Bundes­fi­nanz­mi­nister Lars Klingbeil sowie zahlreichen Keynotes und Diskus­si­ons­bei­trägen bot die größte und bedeu­tendste film- und medien­po­li­tische Fachkon­ferenz Deutsch­lands einmal mehr die Bühne für zukunfts­wei­sende Themen der Filmwirt­schaft.

In ihrer Begrüßung sagte die CEO und Sprecherin des Gesamt­vor­stands der Produk­ti­ons­al­lianz Michelle Münte­fering: „Die Inves­ti­ti­ons­ver­pflichtung kommt. Es gibt sie also noch, die guten Nachrichten. Das Modell, das nun vorliegt, ist ein Kompromiss, der Partner­schaft ermög­licht und mehr Fairness schafft. Das unter­stützen wir, denn was uns überzeugt ist der starke Rechte­rück­behalt, wenngleich wir uns eine höhere Inves­ti­ti­ons­quote wünschen. Wir Produ­zen­tinnen und Produ­zenten übernehmen Verant­wortung.“

Kultur­staats­mi­nister Wolfram Weimer bekräf­tigte in seiner filmpo­li­ti­schen Rede: „Mit der Verdopplung der wirtschaft­lichen Filmför­derung plus Inves­ti­ti­onspakt setzt die Bundes­re­gierung einen echten Pauken­schlag in die deutsche Filmin­dustrie. Zudem haben wir auch die kultu­relle Filmför­derung neu organi­siert, die Talent­för­derung gestartet und eine neue kultu­relle Kinoför­derung auf den Weg gebracht. Wichtig ist, dass jetzt die gesamte Branche diesen Filmbooster gemein­schaftlich nutzt und den Wettbewerb mit der inter­na­tio­nalen Großkon­kurrenz annimmt. Dafür braucht es mehr Orien­tierung am Publi­kums­erfolg, mehr Filme, die viele begeistern. Dieser Anspruch ist keine reine Markt­fi­xierung, sondern trägt auch eine demokra­tische Qualität in sich. Denn damit wenden wir uns zu denen hin, für die wir eigentlich Filme produ­zieren.“

Vizekanzler und Bundes­fi­nanz­mi­nister Lars Klingbeil betonte: „Deutschland hat eine großartige, vielfältige Filmszene mit vielen Produk­ti­ons­firmen und Studios. Diesen Filmstandort wollen wir stärken und seine Vielfalt sichern. Mit der Verdopplung der Filmför­derung und dem Inves­ti­ti­onspakt für den Filmstandort Deutschland verbessern wir die Rahmen­be­din­gungen für die deutsche und europäische Filmbranche. Wer am deutschen und europäi­schen Filmmarkt gute Geschäfte macht, der muss hier auch seinen Beitrag leisten. Wir wollen, dass mehr Aufträge nach Deutschland und Europa gehen. Wir wollen, dass europäische Inhalte gestreamt werden. Wir wollen die Arbeit unabhän­giger Produ­zen­tinnen und Produ­zenten fördern.“

Wir bedanken uns darüber hinaus bei allen unseren hochka­rä­tigen Podiums­gästen für ihre wertvollen Inputs:

  • Gesprächs­runde mit den Bundes­tags­ab­ge­ord­neten Anja Weisgerber, CSU, und Martin Rabanus, SPD
  • Keynote von Amanda Borghino, Deputy General Delegate USPA
  • Keynote von Matthew Deaner, CEO Screen Producers Australia (SPA)
  • Podium­stalk mit Marco Giordani, CEO ProSiebenSat.1
  • Podium­stalk zum Thema „Künst­liche Intel­ligenz in der Film- und Serien­pro­duktion – Wo stehen wir wirklich 2026?“ mit Jörg Schönenborn, WDR, Hauke Bartel, RTL Deutschland, Andreas Grün, ZDF, und Arne Neumann, ProSiebenSat.1 (Moderation Nadine Justus, Produk­ti­ons­al­lianz)
  • Podiums­runde zum Thema „Wie geht es weiter mit der Kinofilm­pro­duktion?“ mit Christine Berg, HDF Kino, Alice von Einem, Epsilon Film, Christoph Gröner, Filmfest München, und Benjamin Herrmann, Majestic Verleih (Moderation Janine Jackowski, Produk­ti­ons­al­lianz)

Presse­fotos zur Veröf­fent­li­chung – Download/ Copyright ©Thomas Kierok

Für Nachfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Pressekontakt

Juliane Werlitz
Pressesprecherin, Leitung Kommunikation
T. 030 – 20 67 088 24 | M. 0171 – 644 0156
juliane.werlitz@produktionsallianz.de
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Dank an Sponsor:innen und Partner:innen