Skip to main content
News

Netflix in Deutschland „könnte den Markt umkrempeln“

Ein besseres Timing hätte Netflix für die Ankün­digung seines Deutschland-Starts kaum finden können, schreibt Alexander Krei bei DWDL.de. Nur wenige Stunden nach Bekannt­werden der Nachricht sei nämlich auf dem Medien­forum NRW über die Frage disku­tiert worden, ob Video on Demand auf dem Massen­markt angekommen ist. Darüber, „dass dem so ist“ seien sich die Teilnehmer des Panels schnell einig gewesen. Michael Loeb, Geschäfts­führer der WDR Media­group, habe betont, „keine Angst vor Wettbe­werbern zu haben, aber davor, Wettbe­werbs­gleichheit zu verhindern.“ Damit habe Loeb die die Entschei­dungen des Bundes­kar­tellamts, die geplanten VoD-Portale der Privaten und Öffentlich-Recht­lichen nicht zu geneh­migen, gemeint: Kritik am Kartellamt – VoD-Debatte: Netflix kommt, der Ärger bleibt (frei zugänglich)

„Fernsehen, wann und wo man will“: In Online-Video­theken Maxdome und Watchever gebe es Filme und Serien auf Knopf­druck, schreibt Christof Kerkmann im Handels­blatt. Jetzt komme auch die US-Größe Netflix nach Deutschland „und könnte den Markt umkrempeln“. Auch wenn manche Berichte aus dem „gelobten Land des Fernsehens“ anders klängen, biete Netflix „bei weitem keine lückenlose Online-Videothek“. Zwar gebe es zahlreiche Serien und Filme, gerade frisches Material werde indes nur begrenzt angeboten: Komafern­sehen statt Programm­zeitung (frei zugänglich)

Die künftigen Nutzer von Netflix bekämen mit dem Deutschland-Start des VoD-Dienstes „nicht automa­tisch Zugriff“ auf die Polit-Serie „House of Cards“, die „Vorzei­ge­pro­duktion des Unter­nehmens“, schreiben Britta Beeger und Roland Lindner in der Frank­furter Allge­meinen. In Deutschland habe sich Sky die Rechte für die Erstaus­strahlung für die gesamte Serien­laufzeit gesichert, Netflix dürfe zwar Ende des Jahres die ersten beiden Staffeln zeigen, die bereits geplante dritte Staffel würde aber zuerst bei Sky laufen: Netflix darf „House of Cards“ nicht zeigen (frei zugänglich)