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Öffentlich-rechtliche Sendungen in eigener Sache

In zwei Texten vom Wochenende befasst sich Stefan Nigge­meier mit öffentlich-recht­lichen Sendungen in eigener Sache: Beim „WDR-Check“ sei der neue Intendant Tom Buhrow ganz in seinem Element, schreibt er in der Frank­furter Allge­meinen. Dabei gehe es in dieser Sendung weniger darum, dass sich der WDR der Kritik stellt, sondern darum, dass er so tut, als täte er es: Frag doch mal den Tom (frei zugänglich)

Ungleich heftiger fällt Nigge­meier in seinem Blog über „Unser NDR — reden wir darüber“ her, das eine Woche vorher gelaufen war. Während der WDR „immerhin“ gemerkt habe, dass es eine gute Idee sei, „den Eindruck einer kriti­schen Ausein­an­der­setzung mit dem eigenen Programm zu erwecken“, verfilme der NDR „statt­dessen original, wie eine Eigen-Propa­gan­da­sendung des DDR-Staats-Fernsehens aussehen würde, wenn es das heute noch gäbe“: Der NDR stellt sich seinen Zuschauern: „Da könn’Se aber mal applau­dieren!“ (frei zugänglich)