Skip to main content
News

DFFF-Kürzung: VTFF warnt vor negativen Auswirkungen

Das Vorhaben der Bundes­re­gierung, den DFFF für 2015 erneut um zehn Mio. Euro zu kürzen, habe den Verband Techni­scher Betriebe für Film & Fernsehen auf den Plan gerufen, meldet Blickpunkt:Film. Der VTFF warne vor negativen Auswir­kungen auf die Infra­struktur des Filmstand­ortes Deutschland. Laut einer VTFF-Presse­mit­teilung sei ein gut ausge­stat­teter DFFF zur Sicherung von Know-how und Arbeits­plätzen in Deutschland und zur Weiter­ent­wicklung der Filmwirt­schaft im europäi­schen und inter­na­tio­nalen Wettbewerb erfor­derlich, mit Hilfe dieses Instru­ments seien nicht nur gute Filme entstanden, sondern auch hohe Wirtschafts- und Beschäf­ti­gungs­ef­fekte erzielt worden: VTFF fordert Beibe­haltung des aktuellen DFFF-Niveaus (frei zugänglich)

Die Presse­mit­teilung des VTFF im Wortlaut:

Mehr DFFF für konkurrenzfähigen Filmstandort

Zur Sicherung von Know-how und Arbeits­plätzen in Deutschland und zur Weiter­ent­wicklung der Filmwirt­schaft im europäi­schen und inter­na­tio­nalen Wettbewerb ist ein hoher DFFF erfor­derlich. Die geplante Kürzung lässt negative Auswir­kungen auf die Infra­struktur und das Vertrauen in den Produk­ti­ons­standort befürchten.

Mit Hilfe des DFFF (Deutscher Filmför­der­fonds) sind gute Filme entstanden und hohe Wirtschafts- und Beschäf­ti­gungs­ef­fekte erzielt worden. Darüber hinaus dient er aber auch dazu, den Standort Deutschland für inter­na­tionale (Ko-)Produktionen attraktiv zu machen und damit die Expertise und das Image der technisch-kreativen Infra­struktur zu erweitern. Um hier den Anschluss nicht an die teilweise deutlich besser ausge­stat­teten Länder wie Großbri­tannien, Frank­reich oder Kanada zu verlieren, appel­liert der VTFF an die Politik, die künftige finan­zielle Ausstattung des DFFF nochmals zu überdenken.

Die geplante Kürzung auf 50 Mio. für das Jahr 2015 könnte nicht nur zur Abwan­derung von Projekten führen, sondern auch das Vertrauen in den Filmstandort Deutschland mindern. Fast 1.000 technisch-kreative Betriebe bieten mit etwa 14.000 Mitar­beitern inter­na­tional anerkannte und ausge­zeichnete Service­leis­tungen an. Doch nicht nur sie, sondern die gesamte Kultur und Filmwirt­schaft benötigen in einer Zeit des schnellen techno­lo­gi­schen Wandels ein inter­na­tional wettbe­werbs­fä­higes Förder­system, um diesen hochwer­tigen Produk­ti­ons­standort auch in Zukunft zu erhalten. Daher unter­stützt der VTFF die Bemühungen von Staats­mi­nis­terin Monika Grütters um eine künftige Förderhöhe von jährlich 60 Millionen Euro.