[Archiv] News bis 31.12.2021

Österreich: ORF-Beteiligung an kommerzieller VoD-Plattform

In Deutschland hätten die Kartell­wächter gemeinsame Video-On-Demond-Platt­formen verhindert, berichtet Werben & Verkaufen online, „in Öster­reich geht’s“. Noch im ersten Quartal 2015 solle der kosten­pflichtige Abruf­dienst „Flimmit“ für TV- und Filmpro­duk­tionen starten und den Portalen wie Netflix und Watchever Paroli bieten. Der Öster­rei­chische Rundfunk (ORF) sei über seine Tochter­firmen Enter­prise und ORS mit 25 Prozent an dem Wiener Start-up beteiligt. Derzeit könne man über das Portal einzelne Filme kaufen und ansehen: In Öster­reich geht’s: Die öffentlich-recht­liche Antwort auf Netflix (frei zugänglich)

„Der ORF hat sich im Sinne der „Strategie 202“ an der kommer­zi­ellen öster­rei­chi­schen Video-on-Demand-Plattform Flimmit beteiligt“, zitiert der Kurier den ORF-Online-Chef Thomas Prantner. „Sicher wird es im Sinne einer konzern­weiten Wertschöp­fungs­kette Abstim­mungs­pro­zesse zwischen Flimmit und der TVthek geben, aber im Wesent­lichen weisen die Angebote kaum Überschnei­dungen auf. Der überwie­gende Teil des öffentlich-recht­lichen, kosten­losen ORF-TVthek-Angebots besteht aus politi­scher Infor­mation, Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Sport und regio­naler TV-Bericht­erstattung und das ist unser USP. Die kommer­zielle Online-Videothek Flimmit soll Highlights öster­rei­chi­scher, deutsch­spra­chiger und europäi­scher Quali­täts­pro­duk­tionen beinhalten.“ ORF-TVthek als Zukunfts­hoffnung (frei zugänglich)